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Umfrage: Deutsche Interesse an Aktien steigt, Vorsorge wird aufgeschoben
Umfrage des Bankenverbands: Deutsche zeigen mehr Interesse an Aktien, doch viele schieben ihre Altersvorsorge auf.
Key points
- Eine Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken wurde mit fast 2.200 Befragten im Sommer durchgeführt.
- Laut Aktieninstitut besaßen 14,1 Millionen Menschen in Deutschland Aktien, Aktienfonds und/oder ETFs.
- 64 Prozent der Jungen haben sich laut Bankenverband keine ernsthaften Gedanken zur Altersvorsorge gemacht.
Why it matters. Die Umfrage zeigt, dass Aktien für die private Altersvorsorge breit akzeptiert sind, während der Bankenverband das geplante Altersvorsorgedepot als Chance sieht, mehr Menschen für den Kapitalmarkt zu gewinnen.
Der Bundesverband deutscher Banken hat laut dpa eine repräsentative Umfrage mit fast 2.200 Befragten im Sommer veröffentlicht, die Ende Juni bis Mitte Juli vom Institut Infas Quo erhoben wurde. Demnach halten 65 Prozent Aktien und Wertpapiere für die Altersvorsorge für gut oder sehr gut geeignet, bei den 16- bis 24-Jährigen sind es 77 Prozent. Laut Aktieninstitut besaßen 2025 14,1 Millionen Menschen Aktien, Aktienfonds und/oder ETFs, fast zwei Millionen mehr als im Vorjahr.
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Umfrage: Deutsche Interesse an Aktien steigt, Vorsorge wird aufgeschoben
Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutschen gelten als risikoscheue Aktienmuffel - doch das Interesse an der Börse ist größer, als das Klischee vermuten lässt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken, für die im Sommer fast 2.200 Menschen befragt wurden. Viele Befragte sind offen für Aktieninvestments, was einen Wandel im Anlegerverhalten signalisiert. Trotz des gestiegenen Interesses wird die Vorsorge bei vielen Deutschen jedoch aufgeschoben. Die Umfrage wurde vom Bundesverband deutscher Banken durchgeführt und liefert wichtige Daten für die Finanzmärkte.