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BMW senkt Prognose für 2026 erneut und belastet die Aktie
BMW senkt Gewinnziel für 2026 erneut, die Aktie gibt weiter nach.
Key points
- Die Ebit-Marge im Automobilsegment soll zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent liegen, bisher ein bis drei Prozent.
- Grund ist der Vorstandsbeschluss, Portfolio- und Strukturmaßnahmen auszuweiten und die Verschlankung des Managements zu beschleunigen.
- Im Juni hatte BMW bereits eine Gewinnwarnung herausgegeben, zu Jahresbeginn war eine Marge von vier bis sechs Prozent erwartet worden.
Why it matters. Die zweite Prognosesenkung des Jahres belastet die Aktie, der Quartalsbericht zum dritten Quartal wird am Mittwoch vorgelegt.
Die Ebit-Marge im Automobilsegment soll nun zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent liegen, bisher waren ein bis drei Prozent erwartet. Als Grund nannte BMW den Beschluss des Vorstands, Portfolio- und Strukturmaßnahmen auszuweiten und die Verschlankung der Managementfunktionen zu beschleunigen. Bereits im Juni hatte der Konzern eine Gewinnwarnung herausgegeben, die Aktie gab nach der erneuten Anpassung weiter nach.
Latest updates
BMW senkt Prognose für 2026 erneut und belastet die Aktie
Der Münchner Autokonzern BMW hat seine Prognose für 2026 am Montagabend erneut gesenkt. Die Marge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) im Automobilsegment soll nun niedriger ausfallen als bisher erwartet. Laut Handelsblatt schreibt das Unternehmen Teile seines Produktportfolios ab, und der beschleunigte Personalabbau wirkt sich ebenfalls aus. Die Süddeutsche Zeitung berichtet von Abfindungen für Tausende Beschäftigte sowie dem vorzeitigen Aus für ältere Elektromodelle. Für den neuen Konzernchef Milan Nedeljković ist es bereits die zweite Anpassung der Prognose in diesem Jahr. Nachbörslich fiel die BMW-Aktie.
Alstom senkt Prognose erneut: Aktie bricht ein
Der Zugbauer Alstom hat seine Geschäftsprognose für das laufende Jahr erneut gesenkt und damit die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr ausgegeben. Das Produktionsziel wird um fast zehn Prozent reduziert. Die operative Marge dürfte nach Unternehmensangaben nur minimal ausfallen. Anleger reagierten mit massiven Verkäufen, die Aktie gab laut Manager Magazin um mehr als 25 Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert des Konzerns nach Angaben der Berichte halbiert.