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Photo: Illustrative image — Photo: Akaniji, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

tech

Amutable: Wer falsch konfiguriert ist, fliegt aus dem Linux-Cluster

Amutable bringt Foundations Linux: Rechner mit falscher Konfiguration verlieren den Zugang zum Cluster.

Updated 2 min read

Key points

  • Foundations Linux ist schreibgeschützt und imagebasiert, Admins arbeiten ohne Paketmanager, SSH oder Shell.
  • Jede Konfigurationsänderung kommt als neues signiertes Image auf die betroffenen Maschinen.
  • Die Build-Werkzeuge tine und Quarry sind Open Source, Amutable betreibt Control Plane und Update-Repositories selbst.

Why it matters. Laut Artikel kann eine manipulierte Maschine ihren Bericht nicht schönen, weil sich die Messwerte bis zum nächsten Neustart nicht zurücksetzen lassen.

Das Berliner Start-up Amutable, mitgegründet von systemd-Erfinder Lennart Poettering, entwickelt Foundations Linux. Seit Ende Oktober ist die Anmeldung zur Private Preview offen, eine kleine Gruppe von Design-Partnern soll in den nächsten Wochen Zugang bekommen. Die Control Plane vergleicht die TPM-signierten Messwerte jeder Maschine mit dem Soll-Zustand, bei veralteter Konfiguration erhält sie keine Datenbank-Zugangsdaten.

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Amutable: Wer falsch konfiguriert ist, fliegt aus dem Linux-Cluster

Das Start-up um systemd-Erfinder Poettering öffnet die Preview für ein Linux, auf dem Server Boot-Kette und Konfiguration mit TPM-signierten Messwerten belegen. Was hat ein bestimmter Knoten im Cluster gebootet? Die Antwort ziehen Admins heute meist noch aus Inventarlisten, Config-Management und Scannern. Das Berliner Start-up Amutable, das systemd-Erfinder Lennart Poettering mitgegründet hat, will das über Kryptografie belegen. Sein Amutable Foundations Linux verwaltet den beabsichtigten Zustand jedes Rechners in der Versionskontrolle. Seit Ende Oktober ist die Anmeldung zur Private Preview geöffnet und eine kleine Gruppe von Design-Partnern soll in den nächsten Wochen Zugang bekommen. Signierte Konfiguration Foundations ist schreibgeschützt und imagebasiert. dm-verity schützt die System-Volumes. Die Maschine startet nur signierte Unified Kernel Images und misst per Measured Boot, was sie lädt. Einen Paketmanager, SSH oder eine interaktive Shell gibt es nicht. Admins arbeiten über eine strukturierte Schnittstelle. Jede Änderung, auch an der Konfiguration, kommt als neues signiertes Image auf die betroffenen Maschinen. Das ist laut Amutable nämlich der größte Unterschied zu bisherigen Immutable-Distributionen: Die Konfiguration wird Teil der Vertrauenskette. Measured Boot erfasst zwar bestenfalls Firmware, Bootloader und das Unified Kernel Image und deckt das System-Volume über.

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