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Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiens Börsen geben nach – Tech-Werte belasten und Ölpreis sinkt
Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiens Börsen geben nach – Tech-Werte belasten und Ölpreis sinkt
Key points
- Der Nikkei-Index sank auf 61.825 Punkte und der Topix notierte 1,8 Prozent niedriger bei 3.925 Zählern.
- Die japanische Kernteuerungsrate stieg im September auf 2,1 Prozent und übertraf damit das Ziel der Bank of Japan.
- Chip- und KI-Titel litten unter dem Ausverkauf, während defensive Werte wie Kikkoman Gewinne verbuchten.
Why it matters. Die über dem Ziel liegende Inflation in Japan erhöht laut dem Text die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die Bank of Japan.
Die asiatischen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt im Vorfeld wichtiger Notenbanksitzungen und Firmenbilanzen überwiegend schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 62.431 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 0,4 Prozent höher bei 3982 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,2 Prozent auf 3683 Punkte.
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Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiens Börsen geben nach – Tech-Werte belasten und Ölpreis sinkt
Die asiatischen Börsen starten überwiegend schwächer in die Woche. Sorgen über hohe Zinsen und die schwache chinesische Binnennachfrage belasten – Ölpreise geben nach. Die asiatischen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt im Vorfeld wichtiger Notenbanksitzungen und Firmenbilanzen überwiegend schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 62.431 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 0,4 Prozent höher bei 3982 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,2 Prozent auf 3683 Punkte. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen fiel um 0,5 Prozent auf 4083 Punkte. In Japan drückten vor allem schwache Technologiewerte den Leitindex ins Minus, nachdem die Wall Street entsprechende Vorgaben geliefert hatte. Zu den größten Verlierern zählten Chip-Werte wie Sumco mit einem Minus von gut vier Prozent sowie Kokusai Electric und Screen Holdings. „Der Nikkei zeigt Anzeichen einer kurzfristigen technischen Unterbewertung“, erklärte Analyst Satoshi Saito von Monex Securities. Gefragt waren hingegen Energiewerte, die von den jüngsten Ölpreisanstiegen profitierten. Hier zählten Inpex, JGC Holdings und Mitsubishi zu den größten Gewinnern. In China blickten die Investoren auf die Politik, wo die regierende Kommunistische Partei in Peking zu ihrem fünften Plenum zusam.
Märkte Asien: Asiens Börsen geben nach – Tech-Ausverkauf und Zinssorgen belasten
Die asiatischen Investoren verdauen enttäuschende Inflationsdaten aus Japan. In China rutscht der CSI300 derweil in einen Bärenmarkt. Ein massiver Ausverkauf bei US-Technologiewerten und geopolitische Spannungen haben die asiatischen Aktienmärkte am Freitag ins Minus gedrückt. Die japanische Börse hat schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,7 Prozent auf 61.825 Punkte nach, und der breiter gefasste Topix notierte 1,8 Prozent niedriger bei 3.925 Zählern. Auch in China setzten sich die Verluste fort. Die Börse Shanghai verlor 1,5 Prozent auf 3.605 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,8 Prozent auf 4.003 Punkte. In Japan belasteten neben den schwachen US-Vorgaben auch die heimische Inflation die Stimmung. Die Kernteuerungsrate stieg im September auf 2,1 Prozent und übertraf damit das Ziel der Bank of Japan (BOJ), was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung erhöht. „Die Kerninflation dürfte sich aufgrund der steigenden Energiekosten durch den Nahost-Konflikt weiter beschleunigen“, erklärte Masato Koike vom Sompo Institute Plus. Unter den Einzelwerten litten vor allem Chip- und KI-Titel. Zu den größten Verlierern gehörten Sumco mit einem Minus von fast neun Prozent. Gefragt waren hingegen defensive Werte: Aeon, Sapporo Holdings und Kikkoman verbuchten Gewinne von jeweils knapp vier Prozent.