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Photo: Illustrative image — Photo: Carlos Delgado, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Evonik wehrt sich gegen eine Fusion mit BASF

Evonik wehrt sich gegen BASF-Fusion und lehnt auch das erhöhte Angebot von 24 Euro je Aktie ab.

Updated 1 min read

Key points

  • BASF hat sein Angebot auf 24 Euro je Aktie erhöht, insgesamt rund elf Milliarden Euro, Evonik hat aber auch dieses abgelehnt.
  • Die RAG-Stiftung hält rund 43 Prozent der Evonik-Aktien und muss mit deren Erträgen die Folgekosten des Steinkohlebergbaus finanzieren.
  • Evonik will bis 2029 weitere Kosten senken, unter anderem durch den Abbau von 3.200 Stellen weltweit.

Why it matters. Eine Fusion könnte Arbeitsplätze und Standorte kosten, vor allem in Essen, und die Landespolitik in Nordrhein-Westfalen steht wenige Monate vor den Landtagswahlen unter Druck.

Evonik hat auch das auf 24 Euro je Aktie erhöhte BASF-Angebot abgelehnt, das insgesamt rund elf Milliarden Euro wert wäre. Der Vorstand hält den Konzern allein für besser aufgestellt und ist nur zu einem vertraulichen Informationsaustausch mit BASF bereit. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, der bereinigte operative Gewinn um 40 Prozent auf 629 Millionen Euro; unter dem Strich stand ein Verlust von 53 Millionen Euro.

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Evonik wehrt sich gegen eine Fusion mit BASF

Der Chemieriese BASF und der Spezialchemiekonzern Evonik könnten zusammengehen. Ein gemeinsamer Konzern käme auf einen Jahresumsatz von rund 74 Milliarden Euro. Damit wäre es die größte Fusion in der deutschen Chemiebranche. Evonik zeigt sich bislang jedoch zurückhaltend, wie der Bericht von Michael Heussen schildert. In Videobotschaften haben sich die Chefetagen beider Unternehmen geäußert, eine Einigung steht derzeit nicht fest.

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