
business
BASF erhöht Übernahmeangebot für Chemiekonzern Evonik
BASF erhöht sein Übernahmeangebot für den Chemiekonzern Evonik.
Key points
- BASF hat das Angebot für die Übernahme von Evonik nach einer ersten Ablehnung im September erhöht.
- Das Management von Evonik zeigt sich derzeit nicht bereit für Gespräche über einen Zusammenschluss.
- Die RAG-Stiftung entscheidet als Haupteigentümer von Evonik über die Annahme des Angebots.
Why it matters. Ein erfolgreicher Zusammenschluss würde die Marktposition von BASF als weltweit größtem Chemiekonzern durch die Integration von Deutschlands zweitgrößter Chemiefirma weiter stärken.
Der Chemiekonzern BASF hat in Ludwigshafen sein Übernahmeangebot für die deutsche Firma Evonik angehoben. BASF-Chef Markus Kamieth versucht damit, Vorbehalte von Beschäftigten und der Politik auszuräumen. Das Evonik-Management hatte eine erste Offerte im September abgelehnt und lehnt Gespräche bislang ab. Die endgültige Entscheidung über den Zusammenschluss liegt bei der RAG-Stiftung als Haupteigentümer.
Latest updates
BASF erhöht Übernahmeangebot für Chemiekonzern Evonik
BASF hat sein Angebot für den Kauf von Evonik, Deutschlands zweitgrößtem Chemieunternehmen, offiziell erhöht. Konzernchef Markus Kamieth schaltete sich persönlich ein, um Bedenken von politischen Entscheidungsträgern und Belegschaften auszuräumen. Sollte die Transaktion zustande kommen, wäre dies eine der größten Übernahmen in der Geschichte der deutschen Chemieindustrie. Die Verhandlungen befinden sich derzeit in einer kritischen Phase des Übernahmepokers.
BASF bietet 11,2 Milliarden Euro für Übernahme von Evonik
BASF strebt die Übernahme von Evonik mit einem deutlich verbesserten Angebot an. Laut internen Informationen bietet der Ludwigshafener Konzern nun 24 Euro pro Aktie in bar. BASF-Chef Kamieth hatte bereits zuvor mit weitreichenden Jobgarantien für die Belegschaft geworben. Die Transaktion würde die Marktposition von BASF im Chemiesektor massiv stärken.