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Sicherheitslücke in BIND-Nameserver ermöglicht Einschleusen von Schadcode
Eine Sicherheitslücke in BIND-Nameservern ermöglicht das Einschleusen von Schadcode über Replay-Attacken.
Key points
- Die Schwachstelle CVE-2026-94300 wird mit einem hohen Risiko und einem CVSS-Wert von 8,1 eingestuft.
- Angreifer können die Lücke über das Internet mittels abgefangener GSS-TSIG-signierter UDP-Pakete ausnutzen.
- Sicherheitskorrekturen stehen in den Versionen BIND 9.20.30, 9.21.27 sowie der Supported Preview Edition 9.20.30-S1 bereit.
Why it matters. Da es keine Workarounds gibt, müssen Administratoren betroffener BIND-Versionen zügig aktualisieren, um die Ausführung von fremdem Schadcode zu verhindern.
Die BIND-Maintainer veröffentlichten eine Sicherheitsmitteilung über eine Lücke, die das Einschleusen von Schadcode ermöglicht. Die Schwachstelle CVE-2026-94300 mit einem CVSS-Wert von 8,1 resultiert aus Replay-Attacken mit GSS-TSIG-signierten UDP-Paketen. Dave Aitel von OpenAI meldete den Fehler unabhängig von internen Tests. Betroffen sind diverse Versionen von BIND 9.11.0 bis 9.21.26, weshalb Updates auf Fassungen wie 9.20.30 nötig sind.
Latest updates
Sicherheitslücke in BIND-Nameserver ermöglicht Einschleusen von Schadcode
Die Maintainer des BIND-Nameservers haben aktualisierten Quellcode veröffentlicht, um eine kritische Sicherheitslücke zu schließen. Durch die Schwachstelle konnten Angreifer mittels abgefangener Daten und Replay-Attacken Schadcode in den Dienst einschleusen. Die Entwickler rufen alle Betreiber zur sofortigen Aktualisierung ihrer Systeme auf. Details zur Lücke wurden in einer offiziellen Sicherheitsmitteilung veröffentlicht.