Skip to footer
Codigo php.jpg
Photo: Illustrative image — Photo: lmonk72, CC0 1.0, via Wikimedia Commons

tech

Cyberagentur warnt vor Zunahme kritischer Sicherheitslücken in PHP

Die Cyberagentur warnt vor einer Zunahme kritischer Sicherheitslücken in PHP und anderen großen Softwareprodukten.

Updated 1 min read

Key points

  • Das BSI bewertet das Risiko der aktuellen PHP-Sicherheitslücke als außerordentlich hoch.
  • IBM X-Force registrierte zwischen Januar und September einen Anstieg bekannter Lücken um rund 578 Prozent auf mindestens 10.124.
  • Die Cyberagentur bereitet ein Forschungsprogramm vor, um KI zur Erstellung weniger angreifbarer Programme zu nutzen.

Why it matters. Angreifer können Sicherheitslücken heute innerhalb von Minuten auswerten, während die dezentrale Behebung deutlich länger dauert.

Daniel Gille von der Cyberagentur des Bundes warnte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur vor einer Zunahme kritischer Software-Schwachstellen. Das BSI stuft das Risiko der aktuellen PHP-Lücke als außerordentlich hoch ein, während das Digitalministerium Datenabflüsse prüft. Laut IBM X-Force stiegen die entdeckten Lücken bei Anbietern wie Microsoft, Oracle und Google Chrome von Januar bis September um rund 578 Prozent auf mindestens 10.124 Fälle.

Latest updates

Cyberagentur warnt vor Zunahme kritischer Sicherheitslücken in PHP

Die schwerwiegende Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Sprache PHP ist laut Daniel Gille beispielhaft für eine aktuelle Entwicklung. Der Abteilungsleiter der Cyberagentur des Bundes spricht von einem „Tal der Tränen“ bei der IT-Sicherheit. Er erwartet, dass solche Schwachstellen vorerst zunehmen werden. Künftig könnte der Einsatz von KI bei der Behebung dieser Lücken helfen.

BSI warnt vor kritischer PHP-Sicherheitslücke

Eine kritische Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP erlaubt es Angreifern, die vollständige Kontrolle über betroffene Webserver zu übernehmen. Aufgrund der Schwere des Risikos wurden weltweit bereits zahlreiche Internetseiten vorsorglich vom Netz genommen. Das BSI fordert Administratoren zur umgehenden Installation des verfügbaren Sicherheitsupdates auf. Die Lücke betrifft eine Vielzahl von Webanwendungen weltweit.

Sources

Topics