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Bundesnetzagentur fördert erstmals elf neue Gas-Reservekraftwerke
Bundesnetzagentur vergibt elf Zuschläge für neue Gas-Reservekraftwerke, der Großteil geht an RWE und LEAG.
Key points
- Die Ausschreibung war mit 41 Geboten über knapp 12.000 Megawatt deutlich überzeichnet, ausgeschrieben waren 4.500 Megawatt.
- Die größte Leistung entfällt mit rund 2.118 Megawatt auf Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Brandenburg mit 1.819 Megawatt.
- Die EU-Kommission hat die Förderung im September genehmigt und schätzt die Gesamtkosten bis 2045 auf 15,6 bis 35,2 Milliarden Euro.
Why it matters. Die Kosten sollen per Umlage an die Stromkunden weitergegeben werden, die Nettokosten könnten laut Quelle wegen der Rückführung bei sehr hohen Strompreisen geringer ausfallen.
Die Bundesnetzagentur hat elf Zuschläge für neue Gas-Reservekraftwerke mit insgesamt rund 5.160 Megawatt Leistung erteilt, wie die Behörde heute mitteilte. Zehn davon gehen an RWE und den ostdeutschen Braunkohlekonzern LEAG inklusive seiner Tochter Gaskraftwerk Leipheim, außerdem kommen die Stadtwerke Karlsruhe zum Zuge.
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Bundesnetzagentur fördert erstmals elf neue Gas-Reservekraftwerke
Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen der ersten Ausschreibung eine Förderung für neue Gas-Reservekraftwerke vergeben. Die Kraftwerke sollen die Stromversorgung absichern, wenn erneuerbare Energien nicht ausreichen. Die meisten Projekte sind in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen geplant. Zu den Gewinnern gehören die Energiekonzerne RWE und LEAG, mehrere weitere Unternehmen profitieren ebenfalls. Die Bundesnetzagentur hatte den Zuschlag für insgesamt elf Anlagen erteilt.