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Photo: Illustrative image — Photo: belgium24.eu, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

tech

Google Chrome blockiert unsichere HTTP-Verbindungen standardmäßig

Google Chrome blockiert unsichere HTTP-Verbindungen standardmäßig, um Nutzer vor Manipulationen und Malware zu schützen.

Updated 1 min read

Key points

  • Chrome-Version 155 führt die Funktion für immer verschlüsselte Verbindungen standardmäßig für alle Anwender ein.
  • Nutzer müssen den Zugriff auf HTTP-Seiten einmalig genehmigen, woraufhin die Warnung für zwei Wochen ausbleibt.
  • Der Browser bietet nun zudem Schutz vor ClickFix-Attacken, indem er das Kopieren verdächtiger Befehle erkennt.

Why it matters. Die Änderung könnte die Sicherheit im Web erhöhen, da Nutzer bereits vor dem Aufbau einer gefährdeten Verbindung gewarnt werden.

Google aktiviert mit Chrome-Version 155 standardmäßig den HTTPS-First-Schutz für alle Desktop- und Android-Nutzer. Das Unternehmen möchte so verhindern, dass Angreifer unverschlüsselte HTTP-Verbindungen nutzen, um Nutzer auf manipulierte Seiten umzuleiten. Da 95 bis 99 Prozent der Aufrufe bereits verschlüsselt erfolgen, fordert der Browser künftig vor dem Verbindungsaufbau eine explizite Genehmigung. Ausnahmen gelten für lokale IP-Adressen oder Hostnamen wie „intranet/“.

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Google Chrome blockiert unsichere HTTP-Verbindungen standardmäßig

Der Chrome-Browser warnt Nutzer ab sofort standardmäßig, bevor eine unsichere HTTP-Verbindung hergestellt wird. Diese Maßnahme dient primär dem Schutz vor sogenannten ClickFix-Attacken und anderen Manipulationsversuchen. Google hatte die Einführung dieser HTTPS-First-Strategie bereits im Oktober des Vorjahres angekündigt. Ausnahmen für bestimmte Seiten bleiben möglich, doch die Hürde für den Zugriff auf unverschlüsselte Inhalte wird deutlich erhöht.

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