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Anteilseigner wenden sich von der Commerzbank ab wegen Unicredit-Übernahme
Commerzbank-Anteilseigner wenden sich wegen der Unicredit-Übernahme ab.
Key points
- Der Kurs der Commerzbank hat sich seit dem Einstieg von Unicredit im September 2024 verdreifacht.
- Barclays, die Royal Bank of Canada und die Deutsche Bank stuften die Aktie von „Kaufen“ auf „Halten“ zurück.
- Analyst Benjamin Goy nennt die anhaltende Unsicherheit über die künftige Strategie als Grund für begrenztes Kurspotenzial.
Why it matters. Die anhaltende Unsicherheit über die künftige Strategie der Commerzbank begrenzt laut Analyst Benjamin Goy das Potenzial für eine steigende Bewertung.
Die Commerzbank-Aktie hat sich seit dem Einstieg der italienischen Unicredit im September 2024 verdreifacht, doch die bevorstehende Übernahme trübt die Aussichten deutlich ein. Ein anonym bleibender großer Investor sagt, mit dem Kontrollübergang auf Unicredit sei der Investment-Case jetzt kaputt. Barclays, RBC und die Deutsche Bank stuften die Aktie zuletzt von „Kaufen“ auf „Halten“ zurück, Goy von der Deutschen Bank sieht ING inzwischen als bessere Option.
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Anteilseigner wenden sich von der Commerzbank ab wegen Unicredit-Übernahme
Die bevorstehende Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit trübt die Aussichten für die verbleibenden Aktionäre, sagen Investoren und Analysten. Seit dem Einstieg der Unicredit im September 2024 hat sich der Kurs von Deutschlands zweitgrößter Privatbank verdreifacht. Drei prominente Anteilseigner haben bereits reagiert und ihre Positionen angepasst. Analysten zufolge ist der Investment Case für Aktionäre, die nicht verkaufen, deutlich schwächer geworden. Weitere Schritte der Anteilseigner sind abzuwarten.