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Nasdaq 100 fällt am Donnerstag um 6,4 Prozent
Der Nasdaq 100 fällt am Donnerstag um 6,4 Prozent und verzeichnet den stärksten Tagesverlust seit März 2020.
Key points
- Der Halbleiterindex SOX verlor mehr als 12 Prozent, Speicherhersteller wie Seagate und Sandisk brachen um bis zu 22 Prozent ein.
- Der Dax fiel eine Viertelstunde nach Eröffnung wieder unter die Marke von 26.000 Punkten.
- Analyst Andreas Lipkow sieht im Einbruch kein Ende des KI-Booms, sondern ein Signal, zwischen KI-Umsatz und KI-Gewinn zu unterscheiden.
Why it matters. Sollten Investitionen in Rechenzentren gebremst werden, hätte das laut Bericht erhebliche Folgen für die Chiphersteller.
Der Nasdaq 100 fiel am Donnerstag in New York um 6,4 Prozent und erlebte damit den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020. Der Halbleiterindex SOX verlor mehr als 12 Prozent, Nvidia gab 9,3 Prozent nach, und der südkoreanische Leitindex brach um mehr als acht Prozent ein. Laut Bericht ist der Auslöser die Sorge vor Restriktionen für KI-Rechenzentren nach dem Wahlerfolg der US-Demokraten.
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Nasdaq 100 fällt am Donnerstag um 6,4 Prozent
Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 hat am Donnerstag in New York einen Verlust von 6,4 Prozent verzeichnet. Bei den führenden Unternehmen der künstlichen Intelligenz weicht die bisherige Euphorie einer spürbaren Ernüchterung. Der Kursrutsch hat sich weltweit bemerkbar gemacht und viele Anleger verunsichert. Analyst Lipkow sieht darin jedoch kein Ende des Booms, sondern einen Umschwung, da der KI-Zyklus noch in den Anfängen stecke. Ob sich die Kurse in den kommenden Handelstagen stabilisieren, bleibt abzuwarten.
Dax steigt um 2,5 Prozent, während die Nasdaq 100 knapp zwei Prozent verliert
Der deutsche Leitindex Dax hat in der vergangenen Woche um 2,5 Prozent zugelegt. Gegenläufig dazu schloss der US-Technologieindex Nasdaq 100 dieselbe Woche mit einem Verlust von knapp zwei Prozent ab. Analysten führen den Zuwachs im Dax auf eine Rotation an der Börse zurück, bei der Anleger Kapital aus Technologiewerten in andere Branchen umschichten. Eine Umfrage des Handelsblatts zeigt, dass Anleger die aktuelle Börsenlage wieder positiver bewerten und optimistischer in die Zukunft blicken. Gleichzeitig wird den Angaben zufolge das finanzielle Polster der Anleger dünner, sodass nicht genug Mittel für neue Käufe vorhanden sind.