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Bundesregierung plant Pflichtversicherung für Elementarschäden
Die Bundesregierung plant eine Pflichtversicherung für Elementarschäden an Wohngebäuden.
Key points
- Neu abgeschlossene Wohngebäudeversicherungen sollen künftig standardmäßig Elementarschäden abdecken.
- Bestehende Policen werden nach einem Jahr automatisch erweitert, sofern Eigentümer nicht auf Angebote reagieren.
- Die Regierung prüft ein gesetzliches Verbot, die Versicherungskosten für Naturereignisse auf Mieter umzulegen.
Why it matters. Die Maßnahme könnte die finanzielle Abhängigkeit von staatlichen Hilfen nach Naturkatastrophen verringern, während die Kosten für Immobilienbesitzer steigen.
Die Bundesregierung plant laut einem Entwurf von Justizministerin Stefanie Hubig und Finanzminister Lars Klingbeil eine Pflichtversicherung für Elementarschäden an Wohngebäuden. Eigentümer müssten im Schadensfall standardmäßig maximal 20.000 Euro selbst tragen, während eine günstigere Mindestversicherung eine Eigenbeteiligung bis zu 100.000 Euro vorsehen könnte.
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Bundesregierung plant Pflichtversicherung für Elementarschäden
Die Bundesregierung beabsichtigt die Einführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden. Ziel ist es, die finanzielle Last bei Naturkatastrophen von den öffentlichen Haushalten auf Versicherungen zu verlagern. Bisher übernahm der Staat in vielen Fällen die Kosten für die Wiederherstellung zerstörter Immobilien. Mit der neuen Regelung sollen Immobilienbesitzer gesetzlich verpflichtet werden, sich privat gegen Risiken wie Fluten oder Starkregen abzusichern.
Deutschland: Bundesregierung plant Pflichtversicherung für Elementarschäden
Wozu sich gegen Hochwasser versichern, wenn ohnehin der Staat hilft? Damit soll es nun vorbei sein. Die Bundesregierung plant eine Pflichtversicherung für Elementarschäden. Was das für Sie bedeutet. Die Bundesregierung plant einen besseren Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen wie die verheerende Flut im Ahrtal. Das haben Justizministerin Stefanie Hubig und Finanzminister Lars Klingbeil (beide SPD) in Eckpunkten für einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der dem SPIEGEL vorliegt. Demnach sollen neu abgeschlossene Wohngebäudeversicherungen auch weitere Naturgefahren – also Elementarschäden – abdecken, was bisher nicht der Standard ist. »Fachleute erwarten, dass Extremwetter durch den Klimawandel noch häufiger für große Schäden an Häusern sorgen werden. Wir brauchen deshalb einen flächendeckenden Versicherungsschutz für Elementarschäden«, sagte Hubig dem »Kölner Stadt-Anzeiger«. Zugleich müsse der Schutz für Eigentümer und Mieter bezahlbar bleiben, so die Ministerin. Dem Papier zufolge müssten Eigentümerinnen und Eigentümer im Schadensfall standardmäßig für höchstens 20.000 Euro selbst aufkommen. Geprüft werden soll nach Angaben des Justizministeriums aber auch die Möglichkeit einer sogenannten Mindestversicherung, die einen geringeren Schutz bietet, aber »erheblich« günstiger sei. Die Eigentümer müssten dann bis zu 100.000 Euro der entstandenen Kosten selbst tragen. Bereits be.
Bundesregierung plant Pflichtversicherung für Elementarschäden
Die Bundesregierung plant die Einführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden, um den Schutz gegen Naturkatastrophen wie Hochwasser zu verbessern. Justizministerin Stefanie Hubig und Finanzminister Lars Klingbeil haben hierzu erste Eckpunkte für einen Gesetzentwurf ausgearbeitet. Ziel ist es, die Abhängigkeit von staatlichen Soforthilfen nach Ereignissen wie der Flut im Ahrtal zu verringern. Die Details zur Umsetzung und den Kosten für Versicherungsnehmer werden im weiteren Gesetzgebungsverfahren geklärt.