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EU sucht beim Digitalgipfel in Berlin ihren Kurs für digitale Souveränität
Auf dem Digitalgipfel in Berlin sucht die EU ihren Kurs bei KI, Cloud und digitaler Souveränität.
Key points
- Die EU-Kommission will die Rechenkapazität in der EU bis 2035 verdreifachen.
- Der Gesetzentwurf CADA schränkt nicht ein, wer Rechenzentren bauen darf; Kritiker sehen große US-Unternehmen gestärkt.
- AWS, Microsoft Azure und Google Cloud halten laut EU-Parlamentsstudie rund 70 Prozent des EU-Marktes.
Why it matters. Das Gesetz CADA muss noch zwischen Mitgliedstaaten und Parlament verhandelt werden und könnte beeinflussen, wie stark sich der europäische Cloud- und Rechenzentrumsmarkt verändert.
Die Bundesregierung veranstaltet heute und morgen in Berlin den Digitalgipfel, diesmal mit Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz. Die EU-Kommission will die Rechenkapazität bis 2035 verdreifachen; ihr Gesetz CADA soll Rechenzentren schneller genehmigen, schränkt aber nicht ein, wer sie bauen darf. Laut einer EU-Parlamentsstudie halten AWS, Microsoft Azure und Google Cloud rund 70 Prozent des EU-Marktes, der europäische Anteil sank auf 13 Prozent.
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EU sucht beim Digitalgipfel in Berlin ihren Kurs für digitale Souveränität
Die Bundesregierung veranstaltet in Berlin an diesem und dem folgenden Tag den Digitalgipfel. Die EU will ihre digitale Souveränität stärken und sucht dafür einen Kurs. Statt eigene leistungsfähige KI-Modelle zu entwickeln, setzt die EU-Kommission nun auf industrielle Anwendungen. Bei geplanten souveränen Clouds bleibt laut Bericht eine Tür für US-Konzerne offen. Open Source benötige nach Einschätzung des Berichts mehr Unterstützung. Konkrete Beschlüsse des Gipfels waren zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht bekannt.