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Evonik sieht sich nach Umsatz- und Gewinnplus im Übernahmepoker mit BASF gestärkt
Evonik meldet Umsatz- und Gewinnplus und sieht sich im Übernahmepoker mit BASF gestärkt.
Key points
- Das bereinigte Ebitda stieg im dritten Quartal um 40 Prozent auf 629 Millionen Euro, Analysten hatten 633 Millionen Euro erwartet.
- BASF hat ein Übernahmeangebot von 24,00 Euro je Evonik-Aktie gemacht, das Evonik abgelehnt hat.
- Interimschef Claus Rettig baut den Konzern um; die Belegschaft könnte um rund 10.000 Menschen schrumpfen.
Why it matters. Der Ausgang des Übernahmepokers könnte die Zukunft der deutschen Chemiebranche prägen, weil BASF laut Bericht einen deutschen Chemieriesen formen will.
Evonik hat im dritten Quartal den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) um 40 Prozent auf 629 Millionen Euro gesteigert, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, unter dem Strich stand wegen Sondereffekten ein Verlust von 53 Millionen Euro. Für 2026 erwartet Evonik nun die obere Hälfte der Spanne zwischen zwei und 2,2 Milliarden Euro; BASF hatte zuvor 24,00 Euro je Aktie geboten.
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Evonik sieht sich nach Umsatz- und Gewinnplus im Übernahmepoker mit BASF gestärkt
Der Spezialchemiekonzern Evonik hat seinen Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Für 2026 zeigt sich das Unternehmen optimistischer, was auch an Lieferengpässen asiatischer Wettbewerber infolge der Nahost-Krise liegt. Interims-CEO Claus Rettig sagte, der Konzern sei stark und robust. Damit geht das Ringen um eine Übernahme durch den Branchenprimus BASF in eine neue Phase. Konkrete Umsatz- und Gewinnzahlen liegen im vorliegenden Material nicht vor.