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Fehlende Wohnungen: Was hat der "Bau-Turbo" bislang gebracht?
Ein Jahr nach Inkrafttreten zeigt der Bau-Turbo nur begrenzte Wirkung, kritisieren Branchenvertreter wie Klaus Rohletter.
Key points
- Der Bau-Turbo gilt seit einem Jahr und ist rechtlich freiwillig, Gemeinden können ihn übernehmen oder nicht.
- Baugenehmigungen sind um bis zu zwölf Prozent gestiegen, Analysten sehen dafür vor allem niedrigere Bauzinsen als Ursache.
- Rohletter nennt Grundstückskosten, die vor zehn Jahren bei etwa 100 Euro pro Quadratmeter lagen und jetzt 300 Euro betragen.
Why it matters. Da der Bau-Turbo für Kommunen freiwillig ist und viele Projekte genehmigt, aber nicht begonnen wurden, könnte der Wohnungsbau trotz des Gesetzes weiter verlangsamt bleiben.
Ein Jahr nach der Verabschiedung durch den Bundesrat zieht die Immobilienwirtschaft Bilanz zum "Bau-Turbo", der Gemeinden Vorhaben innerhalb von drei Monaten prüfen lässt. Klaus Rohletter, Vorstandschef der Albert Weil AG in Limburg mit etwa 950 Mitarbeitern, sagt, die Lage am Bau habe sich nicht wirklich verbessert. Felix Pakleppa vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe nennt positive Einzelfälle in München, Hamburg und kleineren Kommunen, in der Fläche sei dies aber nicht feststellbar.
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Fehlende Wohnungen: Was hat der "Bau-Turbo" bislang gebracht?
In Deutschland werden viel zu wenig Wohnungen gebaut. Dabei versucht die Bundesregierung gegenzusteuern - etwa mit dem "Bau-Turbo", der seit einem Jahr gilt. Was hat das Gesetz bislang gebracht? Von Axel John. In Deutschland werden viel zu wenig Wohnungen gebaut. Dabei versucht die Bundesregierung gegenzusteuern - etwa mit dem "Bau-Turbo", der seit einem Jahr gilt. Was hat das Gesetz bislang gebracht? Von Axel John "Die Lage am Bau hat sich nicht wirklich verbessert. Wir sehen weiter eine große Zurückhaltung bei privaten Kunden und Investoren." Das sagt Klaus Rohletter, Vorstandsvorsitzender der Albert Weil AG in Limburg mit etwa 950 Mitarbeitern. Der Betrieb plant Bauvorhaben in Hessen und Rheinland-Pfalz - darunter auch Wohnimmobilien. Ein Jahr ist es her, dass der Bundesrat den sogenannten "Bau-Turbo" verabschiedet hat. Rohletter hält das Gesetz für einen "Schritt in die richtige Richtung, aber es muss noch deutlich mehr kommen". Er kennt sich in der Branche gut aus: über die Arbeit in seinem Betrieb, aber auch als Präsident der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz. Der Haken: Das Gesetz ist freiwillig Der "Bau-Turbo" heißt offiziell "Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung". Ziel ist, deutlich schneller Wohnimmobilien zu schaffen. Die Gemeinden müssen danach die Vorhaben innerhalb von drei Monaten prüfen. Kommt keine Entscheidung, gilt das Projekt als .