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Finanzkriminalität: Deutschland darf Verbrechern ihr Vermögen nicht überlassen
Deutschland muss gegen die Geldwäsche von illegalen Vermögen vorgehen, um Gerechtigkeit im Rechtsstaat zu wahren.
Key points
- Jährlich werden in Deutschland illegale Einkünfte aus Drogen- und Menschenhandel im Wert von zig Milliarden Euro gewaschen.
- Kriminelle Investitionen in Immobilien treiben die Wohnungspreise nach oben und benachteiligen ehrliche Anbieter bei Ausschreibungen.
- Die Identifizierung von Eigentümern sanktionierter Oligarchen wird durch Firmenkonstrukte in verschiedenen Staatsgebieten erschwert.
Why it matters. Die Geldwäsche verzerrt den Wettbewerb bei Ausschreibungen und treibt die Immobilienpreise für ehrliche Bürger in die Höhe.
Deutsche Behörden bekämpfen in Deutschland die Geldwäsche von illegalen Einkünften aus Drogen- und Menschenhandel im Wert von zig Milliarden Euro pro Jahr. Diese Gelder fließen laut Text in Immobilien, Firmen und Luxusautos. Kriminelle verschleiern Eigentumsverhältnisse oft über Firmenketten in verschiedenen Staatsgebieten, um die Identifizierung von sanktionierten Oligarchen zu verhindern.
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Finanzkriminalität: Deutschland darf Verbrechern ihr Vermögen nicht überlassen
Kriminelle stecken ihre schmutzigen Milliarden in Villen, Luxusautos und Firmen. Der Staat muss diese Werte endlich einziehen – Italien macht längst vor, wie das bei Mafiageld geht. Über die Bedeutung von Gerechtigkeit lässt sich trefflich streiten. Doch in einer Gesellschaft mit rechtsstaatlichem und demokratischem Rahmen sollte eine Grundregel gelten: Der Ehrliche darf nicht der Dumme sein. Der Ehrliche zahlt Steuern und speist sein Vermögen aus legaler Arbeit, der Unehrliche nicht. In Deutschland werden jedes Jahr Einkünfte aus Drogen- und Menschenhandel sowie weiteren illegalen Geschäften im Wert von zig Milliarden Euro gewaschen. Das schmutzige Geld wird investiert – in Immobilien, was die Wohnungspreise weiter in die Höhe treibt, in Firmen, die mit krimineller Finanzkraft ehrliche Anbieter bei Ausschreibungen unterbieten, oder in protzige Sportwagen. Deutsche Behörden werden düpiert: Sie sind sich zwar sicher, dass die Luxusvilla einem sanktionierten Oligarchen gehört, aber in den Eigentümerunterlagen steht ein anderer Name, meist der einer Firma. Und wem gehört die Firma? Einer anderen Firma in einem anderen Staatsgebiet.