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Finnland genehmigt weltweit erstes unterirdisches Atommüll-Endlager

Finnland genehmigt das weltweit erste unterirdische Atommüll-Endlager Onkalo für hochradioaktive Abfälle.

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Key points

  • Das Endlager Onkalo auf Olkiluoto soll bis zu 6.500 Tonnen Uran in 400 Metern Tiefe aufnehmen.
  • Die Abfälle werden in Gusseisenbehältern mit einer fünf Zentimeter dicken Kupferhülle und Bentonit geschützt.
  • Ein genauer Zeitplan für die Inbetriebnahme liegt laut der Betreiberfirma Posiva noch nicht vor.

Why it matters. Finnland schafft damit als erstes Land eine dauerhafte Lösung für hochradioaktiven Atommüll, während andere Staaten wie Deutschland noch suchen.

Die finnische Regierung genehmigte den Betrieb des unterirdischen Endlagers Onkalo auf der Insel Olkiluoto. Die Firma Posiva baut dort eine Anlage, in der bis zu 6.500 Tonnen Uran in 400 Metern Tiefe in Kupferbehältern gelagert werden sollen. Eine finale Freigabe der Strahlenschutz- und Nuklearsicherheitsbehörde steht noch aus. Das Projekt umfasst eine oberirdische Verpackungsanlage und soll nach maximal 100 Jahren verschlossen werden.

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Die finnischen Behörden haben grünes Licht für den Betrieb eines spezialisierten Endlagers für hochradioaktive Abfälle gegeben. Damit ist Finnland das erste Land weltweit, das eine dauerhafte Lösung für die Entsorgung von Kernenergie-Rückständen implementiert. Das Projekt sieht vor, tausende Tonnen Material in tiefen Gesteinsschichten zu isolieren. Eine letzte formale Genehmigung steht noch aus, bevor der Betrieb vollständig aufgenommen werden kann.

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