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Grüner Flugkraftstoff: EU-Quoten könnten das Fliegen verteuern
EU-Quoten für nachhaltigen Flugkraftstoff könnten das Fliegen für alle verteuern.
Key points
- Die EU verlangt ab 2030 mindestens sechs Prozent SAF im Kerosin, bis 2050 sollen es 70 Prozent sein.
- Die Branche rechnet für Deutschland im Jahr 2030 mit 1,3 Milliarden Euro Strafgeld, falls Quoten verfehlt werden.
- SAF ist laut eFuel Alliance bis zu zehnmal teurer als Kerosin, und die EU-Kommission sieht nur geringe Preiswirkung.
Why it matters. Wenn Airlines die Kosten der Quoten weitergeben, könnte das Fliegen für Kundinnen und Kunden teurer werden, befürchtet Flughafenchef Lars Redeligx.
Mit der Verordnung ReFuelEU Aviation verlangt die EU ab 2030 mindestens sechs Prozent nachhaltigen Flugkraftstoff, bis 2050 sollen es 70 Prozent sein. Die Branche rechnet allein für Deutschland mit 1,3 Milliarden Euro Strafgeld im Jahr 2030; Düsseldorfs Flughafenchef Lars Redeligx befürchtet, dass Airlines diese Kosten an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Die EU-Kommission hält die Kritik für überzogen, weil derzeit nur wenig SAF beigemischt werden müsse.
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Grüner Flugkraftstoff: EU-Quoten könnten das Fliegen verteuern
Die Europäische Union schreibt Fluggesellschaften Quoten für nachhaltiges Flugkerosin vor. Es gibt jedoch kaum Anlagen, die dieses Kraftstoffe in ausreichender Menge herstellen. Die Produktion ist bislang zudem teuer. Airlines warnen davor, dass die Quoten das Fliegen für alle verteuern könnten. Der Bericht von Tagesschau und WDR nennt als Beispiel den Flughafen Düsseldorf, dessen Tankvorgänge die Dimension des Bedarfs zeigen. Ob und wie stark die Preise steigen, hängt davon ab, wie schnell neue Produktionsanlagen entstehen.