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Bayerns Arbeitgeber kritisieren IG Metall-Warnstreiks in der Autoindustrie
Bayerns Arbeitgeber kritisieren die IG Metall-Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie als unpassend.
Key points
- Die IG Metall hat Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beschlossen, obwohl die Autoindustrie in einer existenziellen Krise
- Die Arbeitgeber boten zuletzt 2,3 Prozent mehr Geld an: 1,3 Prozent Lohnerhöhung und 1 Prozent Sonderzahlung.
- Brossardt sagt, nur 20 Prozent der Betriebe gehe es wirklich gut, und die Gewerkschaft solle keine Gewinnbeteiligung erzwingen.
Why it matters. Die stockende Tarifrunde für 3,7 Millionen Beschäftigte der wichtigsten deutschen Industriebranche findet während einer tiefen Krise der Autobauer statt.
Bertram Brossardt, Chef der bayerischen Metall-Arbeitgeber, hat der IG Metall in der Süddeutschen Zeitung Mäßigung nahegelegt. Die Arbeitgeber hatten 2,3 Prozent mehr Geld bei 26 Monaten Laufzeit angeboten, die IG Metall fordert 5 Prozent bei 12 Monaten. Brossardt will, dass Betriebe mit einer Umsatzrendite unter 2,3 Prozent weder Lohnerhöhung noch Sonderzahlung zahlen müssen. Nächste Woche sollen die Verhandlungen weitergehen.
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Bayerns Arbeitgeber kritisieren IG Metall-Warnstreiks in der Autoindustrie
Die IG Metall hat trotz der existenziellen Krise der Autoindustrie Warnstreiks beschlossen. Die bayerischen Arbeitgeber reagieren mit scharfer Kritik. Arbeitskämpfe seien in dieser Lage nicht angebracht, erklärten sie laut n-tv. Die Gewerkschaft solle sich mäßigen. Die Auseinandersetzung ist damit weiter verhärtet, konkrete neue Verhandlungstermine wurden in den Berichten nicht genannt.