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Photo: Illustrative image — Photo: Akaniji, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Gesamtmetall warnt im Tarifkonflikt mit IG Metall vor 300.000 gefährdeten Jobs

Gesamtmetall warnt vor dem Abbau von 300.000 Jobs in der Metall- und Elektroindustrie im Tarifkonflikt mit der IG Metall.

Updated 1 min read

Key points

  • Seit 2019 sind in der Metall- und Elektroindustrie laut Gesamtmetall 350.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.
  • Die IG Metall fordert bei zwölf Monaten Laufzeit fünf Prozent mehr Geld sowie die Sicherung von Jobs und Standorten.
  • Die Arbeitgeber haben eine Einmalzahlung und eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 bei 26 Monaten Laufzeit angeboten.

Why it matters. Nach Angaben von Gesamtmetall sind in den nächsten zwei bis drei Jahren weitere 300.000 Industriejobs bedroht, was die Beschäftigtenzahl auf 3,4 Millionen senken würde.

Hauptgeschäftsführer Oliver Zander von Gesamtmetall sagte der „Bild“-Zeitung, seit 2019 habe die Deindustrialisierung in der Metall- und Elektroindustrie bereits 350.000 Arbeitsplätze gekostet. Wegen der Unterauslastung seien in den nächsten zwei bis drei Jahren weitere 300.000 Stellen bedroht, sodass nur noch 3,4 Millionen Beschäftigte übrig blieben. Die IG Metall fordert fünf Prozent für zwölf Monate, das Arbeitgeberangebot sieht 1,3 Prozent im Juli 2028 vor.

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Gesamtmetall warnt im Tarifkonflikt mit IG Metall vor 300.000 gefährdeten Jobs

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor dem Abbau weiterer 300.000 Jobs in der Metall- und Elektroindustrie. Der Verband sieht darin die Gefahr einer weiteren Deindustrialisierung. Die IG Metall fordert in der laufenden Tarifrunde fünf Prozent mehr Lohn und ruft zu Warnstreiks auf. Die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern nach Berichten zudem Managementversagen vor. Derzeit ist kein Ende des Tarifkonflikts in Sicht.

Sources