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Warnstreiks in über 2000 Betrieben: IG Metall fordert fünf Prozent mehr Gehalt
IG Metall weitet Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie aus und bestreikt am Montag mehr Betriebe.
Key points
- Die IG Metall fordert bei zwölf Monaten Laufzeit fünf Prozent mehr Geld sowie die Sicherung von Jobs und Standorten.
- Allein in Bayern sollen 34 Betriebe bestreikt werden, auch in der Automobilindustrie.
- Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Einmalzahlung und eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 angeboten.
Why it matters. Die Ausweitung der Streiks könnte die Tarifverhandlungen für rund 3,7 Millionen Beschäftigte zusätzlich unter Druck setzen.
Die IG Metall hat in der Metall- und Elektroindustrie Warnstreiks begonnen: Zum Wochenstart beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 38.000 Beschäftigte an 220 betrieblichen Aktionen. Die Arbeitgeber legten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Einmalzahlung und eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 bei 26 Monaten Laufzeit vor, während Knut Giesler vom NRW-Bezirk das Angebot als weit unter der Inflation bezeichnete.
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Warnstreiks in über 2000 Betrieben: IG Metall fordert fünf Prozent mehr Gehalt
In der Metall- und Elektroindustrie haben zum Wochenstart rund 38.000 Beschäftigte kurzfristig die Arbeit niedergelegt. Die Warnstreiks fanden in mehr als 2000 Betrieben bundesweit statt. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Gehalt. Auf den Warnstreikversammlungen verwiesen Redner auf die zuletzt stark gestiegenen Verbraucherpreise. Die Arbeitgeberseite und der weitere Verlauf der Tarifverhandlungen sind in den Berichten noch nicht Gegenstand.
IG Metall weitet Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie aus
Die IG Metall hat ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie ausgeweitet. Die ersten Fließbänder standen bereits am Sonntag still. Mit dem Wochenbeginn sollte eine größere Streikwelle folgen. Auslöser ist die zweite Tarifrunde, die ohne Ergebnis endete. Die Gewerkschaft reagierte mit dem Aufruf zu Arbeitsniederlegungen, während die Verhandlungen über neue Tarifbedingungen festgefahren sind.
IG Metall beginnt mit ersten Warnstreiks nach Arbeitgeberangebot
Die IG Metall hat am 1. November 2026 mit ersten Warnstreiks begonnen. Die Gewerkschaft reagiert damit auf ein Angebot der Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen. Nach ihrer Einschätzung liegt dieses Angebot unter der Inflationsrate und ist daher nicht akzeptabel. Mit den Arbeitsniederlegungen will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen. Weitere Verhandlungsrunden und mögliche Ausweitungen der Streiks sind nach Angaben der Berichterstattung nicht ausgeschlossen.
IG Metall beginnt Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie kurz nach Mitternacht
Die IG Metall hat in der Nacht zum Sonntag ihre Warnstreiks in der deutschen Metall- und Elektroindustrie begonnen. Unmittelbar nach dem Ende der Friedenspflicht um Mitternacht legte unter anderem die Nachtschicht beim Weißblechhersteller Thyssenkrupp Rasselstein in Andernach die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft will mit den Arbeitsniederlegungen den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Betroffen sind wichtige Industriezweige wie die Autoindustrie und der Maschinenbau. Weitere Streikaktionen sind nach Gewerkschaftsangaben angekündigt.