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Immobilien: Höhere Zinsen lassen Preise nahezu stagnieren – Mieten steigen
Höhere Zinsen lassen Immobilienpreise nahezu stagnieren, während die Mieten steigen.
Key points
- Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Häuser stiegen im dritten Quartal nur geringfügig um 0,3 bzw. 0,4 Prozent.
- Die bundesweiten Mieten zogen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent an, am stärksten in Hamburg mit 6,8 Prozent.
- Die monatliche Rate für einen 300.000-Euro-Kredit stieg von rund 1450 Euro zu Jahresbeginn auf aktuell etwa 1600 Euro.
Why it matters. Steigende Zinsen und Baukosten könnten den Neubau weiter bremsen und dadurch die Mieten zusätzlich treiben.
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln analysierte im dritten Quartal die Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes. Eigentumswohnungen stiegen preislich um 0,3 Prozent und Häuser um 0,4 Prozent, während die Werte gegenüber 2022 um etwa zehn Prozent sanken. Die Autoren Pekka Sagner und Michael Voigtländer führen die Stagnation auf höhere Finanzierungskosten sowie Inflationserwartungen zurück. Bundesweit stiegen die Mieten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent.
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Immobilien: Höhere Zinsen lassen Preise nahezu stagnieren – Mieten steigen
Immobilien haben sich im dritten Quartal des Jahres kaum noch verteuert. Der Weg in die eigene Wohnung oder ins eigene Haus wird damit allerdings kaum weniger steinig. Auch für Mieter ist das keine gute Nachricht. Baustelle in Frankfurt am Main: »Hohe Zinsen lenken zahlungskräftige Haushalte in den Mietmarkt« Foto: Patrick Pleul / dpa Steigende Zinsen bremsen einer Studie zufolge den deutschen Immobilienmarkt. Die Preise für Eigentumswohnungen zogen im dritten Quartal um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an, wie aus einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht. Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich um 0,4 Prozent. »Seit 2023 bewegen sich die Kaufpreise damit weitgehend seitwärts«, lautet das Fazit des IW. »Gegenüber dem Höchststand von 2022 liegen sie gut zehn Prozent niedriger.« Verantwortlich dafür machen die Experten die aktuelle Zinsentwicklung. »Aufgrund der höheren Finanzierungskosten sinkt die Nachfrage nach Kaufobjekten, weshalb die Preise im Wesentlichen stagnieren«, erklären die beiden Studienautoren Pekka Sagner und Michael Voigtländer. »Ausschlaggebend sind gestiegene Inflationserwartungen, aber auch zunehmende Zweifel an der Tragfähigkeit staatlicher Schulden, vor allem in den USA und Frankreich«, teilen die Autoren mit. Neubau hat es zurzeit schwer Die Zahl neu gebauter Wohnungen dürfte weiter sinken, sagt d.

