world
Interpol nimmt 1462 Cyberkriminelle in Afrika fest
Interpol nahm im Rahmen der Operation „Serengeti III“ in Afrika und den USA 1462 Cyberkriminelle fest.
Key points
- Die Operation „Serengeti III“ führte zur Festnahme von 1462 Personen und zur Sicherstellung von 105 Millionen US-Dollar.
- Interpol identifizierte insgesamt 65.929 Opfer, darunter Rentner in Asien, die durch gefälschte Handelsplattformen betrogen wurden.
- In Angola wurden zwei illegale Kryptomining-Zentren mit Infrastruktur im Wert von über einer Million US-Dollar zerschlagen.
Why it matters. Die Operation zeigt die globale Dimension von Cyberkriminalität und die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Polizeibehörden und privaten Tech-Unternehmen.
Interpol koordinierte vom 29. Juni bis 31. August 2026 die Operation „Serengeti III“ in 20 afrikanischen Ländern und den USA. Dabei wurden 1462 Verdächtige festgenommen und 105 Millionen US-Dollar sichergestellt. Privatpartner wie Meta, Kaspersky und Fortinet lieferten technische Analysen, während 65.929 Personen als Opfer identifiziert wurden. In Angola wurden zudem über 2.000 Kryptomining-Geräte beschlagnahmt.
Latest updates
Interpol nimmt 1462 Cyberkriminelle in Afrika fest
Die internationale Polizeiorganisation Interpol hat gemeinsam mit den USA und Behörden aus 20 afrikanischen Staaten ein weitreichendes Netz von Cyberkriminellen zerschlagen. Im Fokus standen Aktivitäten wie Phishing, illegaler Kryptomining und großflächiger Finanzbetrug. Insgesamt wurden 1462 Verdächtige festgenommen. Die Ermittler konnten Vermögenswerte in Höhe von 105 Millionen US-Dollar sicherstellen, die aus kriminellen Aktivitäten stammen sollen. Die Operation unterstreicht die zunehmende Bedeutung Afrikas als Hub für globale Cyberkriminalität.