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Photo: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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Kronberger Kreis fordert vollständige Abschaffung von Agrarsubventionen

Der Kronberger Kreis fordert die vollständige Abschaffung von Agrarsubventionen.

Updated 1 min read

Key points

  • Agrarsubventionen in Deutschland belaufen sich laut Experten auf jährlich mehr als zehn Milliarden Euro.
  • Der Kronberger Kreis empfiehlt das Auslaufen europäischer Direktzahlungen und nationaler Förderprogramme.
  • Clemens Fuest gibt an, dass staatliche Transfers rund 42 Prozent des landwirtschaftlichen Einkommens der letzten fünf Jahre ausmachten.

Why it matters. Eine Umsetzung der Forderungen könnte die Finanzstruktur der EU für 2028 bis 2034 grundlegend verändern und das Einkommen der Landwirte massiv beeinflussen.

Der Kronberger Kreis forderte kürzlich in Deutschland die Beendigung aller Agrarsubventionen. Lars Feld und Clemens Fuest kritisieren, dass staatliche Transfers jährlich über zehn Milliarden Euro betragen und zuletzt 42 Prozent des landwirtschaftlichen Einkommens ausmachten. Die Experten sehen im EU-Finanzrahmen für 2028 bis 2034 eine Chance zur Neuausrichtung, da der Sektor weniger als ein Prozent zur Wertschöpfung beitrage.

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Kronberger Kreis fordert vollständige Abschaffung von Agrarsubventionen

Führende Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler des Kronberger Kreises plädieren für einen radikalen Ausstieg aus allen Agrarsubventionen. Lars Feld, Sprecher des Kreises, erklärte, dass es keine überzeugende ökonomische Rechtfertigung für das aktuelle Ausmaß staatlicher Eingriffe gebe. Ifo-Präsident Clemens Fuest wies zudem das Argument der Ernährungssicherheit als Begründung für die Zahlungen zurück. Die Forderung stößt in der Landwirtschaft auf massiven Widerstand.

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