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Kaja Kallas, High Representative of the Union, and Vice-President of the European Commission (3x4 cropped).jpg
Photo: Aurore Martignoni / European Union, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

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Türkei und Libyen schließen umstrittenes Seerechtsabkommen

Die Türkei und Libyen schließen ein Seerechtsabkommen zur gemeinsamen Förderung von Erdgasreserven im Mittelmeer.

Updated 1 min read

Key points

  • Das libysche Parlament in Tobruk ratifizierte das seit 2019 ausstehende Abkommen mit der Türkei einstimmig.
  • Ziel ist die Sicherung und Förderung von Erdgasvorkommen im Wert von mehreren hundert Milliarden US-Dollar.
  • Griechenland und die EU kritisieren die Illegalität des Korridors, da er die Wirtschaftszonen griechischer Inseln missachtet.

Why it matters. Das Abkommen könnte die Spannungen im östlichen Mittelmeer verschärfen, da es die Ansprüche Griechenlands und die UN-Seerechtskonvention ignoriert.

Das libysche Parlament in Tobruk billigte am Dienstag einstimmig ein Seerechtsabkommen mit der Türkei. Die Vereinbarung sieht einen maritimen Wirtschaftskorridor vor, um Erdgasreserven im Wert von mehreren hundert Milliarden US-Dollar gemeinsam zu fördern. Das griechische Außenministerium sowie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas lehnen das Votum ab, da es die Rechte griechischer Inseln wie Kreta oder Rhodos ignoriere.

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Türkei und Libyen schließen umstrittenes Seerechtsabkommen

Das libysche Parlament in Tobruk hat am Dienstag einstimmig ein Seerechtsabkommen mit der Türkei billigt. Ziel ist die Neugestaltung der Seegrenzen im Mittelmeer sowie die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftskorridors. Griechenland protestiert scharf gegen die Vereinbarung, da sie nationale Interessen verletzt. Die EU beobachtet die Entwicklung kritisch, während Libyen weiterhin politisch zweigeteilt bleibt.

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