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Luxushotelgruppe: Kempinski verliert offenbar oberste Chefin – und schweigt

Kempinski hat sich offenbar von Konzernchefin Barbara Muckermann getrennt, ohne dies offiziell zu bestätigen.

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Key points

  • Barbara Muckermann war die erste Frau an der Spitze der 127 Jahre alten Hotelkette.
  • Kempinski betreibt 75 Hotels in 33 Ländern und gehört mehrheitlich dem Königshaus von Bahrain.
  • Das Unternehmen wechselt von einer Asset-Light-Strategie hin zum verstärkten Eigenbesitz von Hotels.

Why it matters. Die Führungsvakanz und mangelnde Kommunikation könnten die schwierige Umbauphase der Gruppe sowie den Anschluss an internationale Luxusketten erschweren.

Die Luxushotelkette Kempinski trennte sich offenbar Anfang der Woche von Konzernchefin Barbara Muckermann. Die 53-jährige Managerin bestätigte das Ende ihrer Tätigkeit über LinkedIn, während das Unternehmen über eine PR-Agentur nur allgemein auf die Leitung durch René Nijhof verwies. Laut Christian Buer von der Hochschule Heilbronn deutet die fehlende Kommunikation auf Orientierungslosigkeit hin. Die Gruppe, die mehrheitlich dem Königshaus von Bahrain gehört, betreibt 75 Hotels in 33 Ländern.

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Luxushotelgruppe: Kempinski verliert offenbar oberste Chefin – und schweigt

Barbara Muckermann war erst vor zweieinhalb Jahren gekommen. Angesichts der Berichte über die Trennung löst die Kommunikation des Unternehmens Irritationen aus. Europas älteste Luxushotelkette Kempinski hat sich offenbar von Konzernchefin Barbara Muckermann getrennt. Zunächst hatte Anfang der Woche das US-Branchenmedium Skift unter Berufung auf Brancheninsider darüber berichtet. Mittlerweile hat auch Muckermann selbst ihr Profil auf der Plattform Linkedin angepasst und im Lebenslauf ihre Tätigkeit für Kempinski für beendet erklärt. „Ich kann nicht in Worte fassen, wie stolz ich darauf bin, diese großartige Marke und dieses Team geleitet zu haben“, schreibt die Managerin. Eine offizielle Bestätigung ihres Weggangs lieferte Kempinski auch nach erneuter Nachfrage der SZ nicht. Stattdessen ließ die Hotelgruppe am Freitag über eine PR-Agentur ein allgemeines, auf Englisch verfasstes Statement verschicken, in dem die Trennung von Muckermann weder bestätigt noch dementiert wird und ihr Name kein einziges Mal fällt. „Kempinski wird weiterhin vom Board of Directors und dem Executive Committee geleitet, mit Herrn René Nijhof als Vorsitzendem, der die Vision seiner engagierten Anteilseigner umsetzt“, heißt es in dem Statement. Kempinski äußere sich grundsätzlich nicht zu „individuellen Personalangelegenheiten.“ „Die nicht vorhandene Kommunikation zeigt, dass Kempinski offenbar selbst nich.

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