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Studie löst Rätsel um 1.800 Kilometer lange Mars-Wolke

Eine Studie löst das Rätsel um die 1.800 Kilometer lange Mars-Wolke durch den Nachweis der homogenen Keimbildung.

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Key points

  • Die Wolke entsteht durch homogene Keimbildung, bei der Wasserdampf ohne Kondensationskerne wie Staub direkt zu Eiskristallen gefriert.
  • Der 20 Kilometer hohe Vulkan Arsia Mons verursacht einen Temperatursturz von 30 Grad innerhalb von zehn Minuten.
  • Die ESA-Sonde Mars Express lieferte seit 2003 die notwendigen Satellitenbilder und Beobachtungen für die Simulation.

Why it matters. Die Entdeckung beweist, dass ein bisher nur theoretischer physikalischer Prozess in planetaren Atmosphären tatsächlich vorkommt.

Ein Forschungsteam der Sorbonne Université in Paris analysierte die Entstehung einer 1.800 Kilometer langen Wolke über dem Mars-Vulkan Arsia Mons. Jorge Hernández-Bernal und Franck Forget wiesen mittels Computersimulationen nach, dass Wasserdampf hier ohne Staubpartikel durch homogene Keimbildung gefriert. Die Daten der ESA-Sonde Mars Express belegen, dass die Temperatur durch den 20 Kilometer hohen Vulkan innerhalb von zehn Minuten um 30 Grad sinkt.

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Studie löst Rätsel um 1.800 Kilometer lange Mars-Wolke

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung liefert die Erklärung für eine bis zu 1.800 Kilometer lange Wolkenformation auf dem Mars. Die Formation bildet sich über dem Vulkan Arsia Mons. Die Studie belegt einen atmosphärischen Prozess, der in planetaren Klimamodellen bislang nur als theoretisch galt. Damit wird ein langjähriges Rätsel der Mars-Forschung gelöst.

Sources