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Migros-Präsidentin rechnet trotz Konzernumbau langfristig mit mehr Personal

Migros-Verwaltungspräsidentin Ursula Nold erwartet trotz Konzernumbau langfristig mehr Personal.

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Key points

  • Die Migros will ihre zehn Regionalgenossenschaften zusammenlegen und dabei vor allem im Management Stellen abbauen.
  • Für die meisten Filialmitarbeitenden ändert sich laut Nold nichts; die Migros stellt jährlich rund 10'000 neue Mitarbeitende ein.
  • Die Nachfolge von Konzernchef Mario Irminger soll Anfang 2027 vorgestellt werden, intern wie extern gesucht.

Why it matters. Die Zusammenlegung könnte die Strukturen vereinfachen, muss aber noch von den Genossenschaftern genehmigt werden, nachdem die Migros in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren hat.

Die Migros will ihre zehn Regionalgenossenschaften zusammenlegen, Doppelspurigkeiten beseitigen und Stellen abbauen, wie Verwaltungspräsidentin Ursula Nold der „SonntagsZeitung“ sagte. Langfristig rechnet Nold mit mehr Mitarbeitenden als heute, Filialbeschäftigte seien kaum betroffen. Die Zusammenlegung muss noch von den Genossenschaftern genehmigt werden; in jeder Regionalgenossenschaft müssen sich dafür mindestens 25 Prozent der Mitglieder an der Urabstimmung beteiligen.

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Migros-Präsidentin rechnet trotz Konzernumbau langfristig mit mehr Personal

Die Zeitung für Wirtschaftsnachrichten, Hintergrund-Analysen, Währungs- und Börsenkurse sowie Anlageempfehlungen. 15:49 - 01.11.2026 Newsticker Zürich (awp) - Die Migros will mit der geplanten Zusammenlegung ihrer zehn Regionalgenossenschaften Doppelspurigkeiten beseitigen und Stellen abbauen. Verwaltungspräsidentin Ursula Nold rechnet in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" allerdings damit, dass der Detailhändler langfristig wieder mehr Mitarbeitende beschäftigen wird als heute. "Wenn dieser Umbau erfolgreich ist, wird die Migros in zehn Jahren mehr Mitarbeitende haben als heute", sagte Nold. Zwar würden im Management und in den zentralen Funktionen der Regionalgenossenschaften viele Stellen wegfallen. Für die meisten Beschäftigten in den Filialen werde sich hingegen nichts ändern. "Wir brauchen sie." Das Ziel sei nicht der Stellenabbau, so Nold weiter. Vielmehr gehe es darum, die Strukturen zu vereinfachen und interne Reibungsverluste zu beseitigen. Die Migros habe in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren und müsse wieder schlagkräftiger werden. Grosszügiger Sozialplan versprochen Für die vom Umbau betroffenen Angestellten sollen nach Möglichkeit neue Stellen innerhalb der Migros-Gruppe gefunden werden. Der Detailhändler stelle jedes Jahr rund 10'000 neue Mitarbeitende ein, sagte Nold. Zudem versprach sie einen grosszügigen Sozialplan. Die Zusammenlegung der Regi.

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