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Benjamin Netanjahu erwägt Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen
Benjamin Netanjahu erwägt den Einsatz von Kryptowährungen, um internationale Bankensanktionen gegen Israel zu umgehen.
Key points
- Netanjahu plant die Nutzung von Blockchain-Technologie für Finanztransaktionen außerhalb des klassischen Bankensystems.
- Die israelische Zentralbank lehnt Kryptowährungen als Mittel zur Umgehung von Sanktionen ausdrücklich ab.
- Westliche Staaten haben bereits Sanktionen gegen einzelne israelische Regierungsmitglieder, Organisationen und Siedler verhängt.
Why it matters. Ein Ausschluss vom globalen Finanzsystem könnte laut der Zeitung Haaretz erhebliche Gefahren für den vom Welthandel abhängigen Hightech-Sektor Israels bedeuten.
Benjamin Netanjahu kündigte am Freitag gegenüber dem Sender Channel 10 in Tel Aviv einen Plan zur Nutzung von Kryptowährungen an. Er möchte die Blockchain-Technologie einsetzen, um mögliche internationale Bankensanktionen gegen Israel zu umgehen. Die israelische Zentralbank lehnte diesen Ansatz ab und forderte stattdessen die Aufrechterhaltung der Beziehungen zu Handelspartnern. Westliche Regierungen setzen Israel bereits wegen der Siedlungspolitik im Westjordanland und des Vorgehens im Gazastreifen unter Druck.
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Benjamin Netanjahu erwägt Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte gegenüber dem Sender Channel 10, dass Israel sich gegen internationale Finanzsanktionen absichern müsse. In diesem Zusammenhang zieht die Regierung den Einsatz von Kryptowährungen in Betracht. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit des Staates auch bei einem Ausschluss aus dem globalen Bankensystem zu gewährleisten. Die konkrete Umsetzung der Strategie wurde noch nicht detailliert bekannt gegeben.


