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"Operation Chargeback": Merkur-Tochterfirma wickelte Zahlungen ab

Die Merkur-Tochter Euro Payment Group wickelte im Rahmen der "Operation Chargeback" Zahlungen für Scheinfirmen ab.

Updated 1 min read

Key points

  • Die Operation Chargeback zielt auf Betrugsnetzwerke ab, die über 2.000 Fake-Websites und 19 Millionen Abos nutzten.
  • Die Euro Payment Group fungierte als Bindeglied zwischen der Wirecard-Bank und Händlern, darunter Briefkastenfirmen aus Consett.
  • Im November letzten Jahres durchsuchten Ermittler 60 Objekte in neun Ländern und vollstreckten 18 Haftbefehle.

Why it matters. Der Fall zeigt die Verflechtung etablierter Glücksspielkonzerne mit illegalen Zahlungsnetzwerken und führt zu strafrechtlichen Konsequenzen für Finanzdienstleister.

Das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz ermitteln im Rahmen der "Operation Chargeback" gegen internationale Geldwäschenetzwerke. Laut BR-Recherchen wickelte die Euro Payment Group, eine Tochter des Merkur-Konzerns, Zahlungen für Scheinfirmen und Fake-Websites ab. Zwischen 2016 und 2021 sollen Täter so 300 Millionen Euro erbeutet haben, wobei auch ehemalige Wirecard-Manager angeklagt sind.

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"Operation Chargeback": Merkur-Tochterfirma wickelte Zahlungen ab

Im Rahmen der "Operation Chargeback" ermitteln Behörden gegen internationale Geldwäsche-Netzwerke. Ex-Wirecard-Manager sind inzwischen angeklagt. Nach BR-Recherchen führen Spuren auch zu einer Tochterfirma des Glücksspielkonzerns Merkur. Im Rahmen der "Operation Chargeback" ermitteln Behörden gegen internationale Geldwäsche-Netzwerke. Ex-Wirecard-Manager sind inzwischen angeklagt. Nach BR-Recherchen führen Spuren auch zu einer Tochterfirma des Glücksspielkonzerns Merkur. Von Arne Meyer-Fünffinger und Josef Streule, BR Die Euro Payment Group (EPG) bietet laut ihrer Internetseite sichere und zertifizierte Onlinezahlungen an. Die Firma gehört zu Deutschlands größtem Glücksspielkonzern Merkur, einst gegründet von Paul Gauselmann. Der Bundesverdienstkreuzträger starb im August kurz vor seinem 92. Geburtstag. Das von ihm geschaffene Firmenimperium macht seinen Umsatz mit Spielhallen, Online-Casinos - und mit der EPG. Die Merkur-Tochterfirma lässt sich nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks mit dem sogenannten Chargeback-Skandal in Verbindung bringen, der vor einem Jahr international für Schlagzeilen sorgte. E-Mails, interne Dokumente und vertrauliche Ermittlungsunterlagen zeigen, dass die EPG Kreditkartenzahlungen für Scheinfirmen und Betreiber von Fake-Websites abgewickelt hat. Hoher Schaden mit erbeuteten Kreditkartendaten Die "Operation Chargeback" ist ein Ermittlungsverfahren .

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