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Pflegeversicherung nimmt erstmals Bundesdarlehen von bis zu 700 Millionen Euro auf
Die Pflegeversicherung ruft erstmals Mittel aus einem Bundesdarlehen von bis zu 700 Millionen Euro ab.
Key points
- Das Gesundheitsministerium erwartet für November einen Mittelabruf aus dem Zusatzdarlehen.
- Im Oktober reichten 522 Millionen Euro Restmittel aus dem Darlehen über 3,2 Milliarden Euro für 2026.
- Für 2027 plant Gesundheitsminister Carsten Linnemann ein Sparpaket, um ein Minus von wohl 7,6 Milliarden Euro zu decken.
Why it matters. Die Pflegeversicherung braucht bis zum Jahresende zusätzliche Bundesmittel, während für 2027 Ausgabenbremsen und Mehreinnahmen geplant sind.
Die Pflegeversicherung ruft im November erstmals Geld aus einem zusätzlichen Bundesdarlehen ab, teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Wie hoch der Abruf ausfällt, ist noch offen; im Oktober reichten 522 Millionen Euro Restmittel aus dem Darlehen über 3,2 Milliarden Euro für 2026. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte das Zusatzdarlehen von bis zu 700 Millionen Euro Anfang Oktober gebilligt, die Auszahlungen erfolgen je nach Bedarf.
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Pflegeversicherung nimmt erstmals Bundesdarlehen von bis zu 700 Millionen Euro auf
Die Ausgaben der Pflegeversicherung steigen schneller als erwartet. Nun fließt erstmals Geld aus einem Zusatzdarlehen des Bundes, das bis zu 700 Millionen Euro umfasst. Immer mehr Menschen haben Ansprüche auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Das Darlehen soll die Finanzlage der Kasse stützen. Für 2027 kündigt Minister Linnemann ein umfangreiches Sparpaket an. Details zu Umfang und Inhalt des Sparpakets nennt der Bericht im vorliegenden Ausschnitt nicht.