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Ryzen übertakten: AMD bringt Overclocking Driver in den Linux-Kernel
AMD bringt den Overclocking Driver (AOD) als offizielle Schnittstelle für Ryzen-CPUs in den Linux-Kernel.
Key points
- Der AOD-Treiber ermöglicht die Anpassung von Power-Targets und SMT über ein virtuelles Dateisystem des Linux-Kernels.
- Einstellungen für Package Power Tracking, Thermal Design Current und Electrical Design Current sind steuerbar.
- Die Änderungen an den Prozessoreinstellungen werden erst nach einem Systemneustart wirksam.
Why it matters. Der Treiber schafft erstmals eine offizielle Basis für die CPU-Optimierung unter Linux und könnte die Entwicklung zukünftiger Overclocking-Tools ermöglichen.
AMD kündigte am 11. Oktober einen Linux-Patch für den AMD Overclocking Driver (AOD) an. Die erste Version stellt über sysfs eine begrenzte Auswahl an Einstellungen für PPT, TDC und EDC sowie SMT bereit. Laut AMD erfolgt die Übernahme der Parameter erst nach einem Neustart, während der Speichertakt lediglich ausgelesen werden kann. Phoronix beschreibt die Schnittstelle als WMI-Device, ähnlich dem Windows-Tool Ryzen Master.
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Ryzen übertakten: AMD bringt Overclocking Driver in den Linux-Kernel
Mit kommenden Patches für den Linux-Kernel wird der AMD Overclocking Driver (AOD) veröffentlicht. Damit besteht erstmals eine offizielle Schnittstelle für Anpassungen der CPU-Betriebsmodi. Mit der ersten Fassung sollen aber nur Einstellungen für Power-Targets und SMT möglich sein. Ein echtes Overclocking-Tool gibt es noch nicht. Mit kommenden Patches für den Linux-Kernel wird der AMD Overclocking Driver (AOD) veröffentlicht. Damit besteht erstmals eine offizielle Schnittstelle für Anpassungen der CPU-Betriebsmodi. Mit der ersten Fassung sollen aber nur Einstellungen für Power-Targets und SMT möglich sein. Ein echtes Overclocking-Tool gibt es noch nicht. Der AMD Overclocking Driver (AOD) für Linux ist vielmehr als direkter Draht zu Einstellparametern der Ryzen-CPUs zu sehen, den es so vorher nicht gab. Wie Phoronix berichtet, wurde der „AMD Overclocking (AOD) WMI driver“ bereits am 11. Oktober von AMD als Linux-Patch angekündigt . Die Overclocking-Schnittstelle wird per WMI-Device umgesetzt. Unter Windows wird die gleiche Schnittstelle für das Overclocking-Tool Ryzen Master (Download weiter unten) verwendet. Es handelt sich praktisch um einen Treiber für das WMI Device unter Linux. AMD räumt ein, dass es sich um eine „ erste Version des Treibers “ handelt, die nur „ eine kleine Auswahl an Einstellungen über sysfs bereitstellt “. Sysfs ist ein virtuelles Dateisystem des Linux-Ker.

