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Steuereinnahmen steigen bis 2030 um 43,3 Milliarden Euro
Die Steuereinnahmen steigen bis 2030 um 43,3 Milliarden Euro gegenüber der Frühjahrsprognose.
Key points
- Der Bund erwartet für das Jahr 2027 Steuereinnahmen in Höhe von insgesamt 398,6 Milliarden Euro.
- Die Wachstumsprognose für das aktuelle Jahr wurde von 0,5 auf 1,3 Prozent angehoben.
- Starke Exporte sowie staatliche Investitionspakete für Verteidigung und Infrastruktur stützen die Wirtschaft.
Why it matters. Die Prognose dient als Grundlage für den Bundeshaushalt 2027, wobei die Regierung trotz höherer Einnahmen eine Konsolidierung des Haushalts beibehalten will.
Der Arbeitskreis Steuerschätzung prognostizierte in seiner Herbstauswertung höhere Einnahmen für Bund, Länder und Kommunen bis 2030. Für das nächste Jahr werden 10,9 Milliarden Euro mehr erwartet, wovon 4,1 Milliarden Euro auf den Bund entfallen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sieht trotz dieser Entwicklung keine neuen Spielräume im Haushalt. Die Korrektur resultiert aus einem Anstieg der Wachstumserwartung auf 1,3 Prozent für dieses Jahr.
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Steuereinnahmen steigen bis 2030 um 43,3 Milliarden Euro
Laut der aktuellen Herbstprognose des Arbeitskreises Steuerschätzung fallen die Einnahmen bis 2030 insgesamt um 43,3 Milliarden Euro höher aus als im Frühjahr angenommen. Trotz dieses Zuwachses sieht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) keine neuen Spielräume für den Staatshaushalt. Die Steuereinnahmen ziehen zwar leicht an, werden jedoch durch andere Kostenfaktoren kompensiert. Die Prognose umfasst die Gesamteinnahmen auf allen drei staatlichen Ebenen.