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Photo: Illustrative image — Photo: Akaniji, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Studie erwartet steigende Sozialabgaben auf fast die Hälfte des Bruttolohns

Sozialabgaben könnten bis 2035 auf knapp 50 Prozent des Bruttolohns steigen.

Updated 1 min read

Key points

  • Der Beitragssatz in der Rentenversicherung könnte von 18,6 auf 20,9 Prozent im Jahr 2035 steigen.
  • Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung könnte von 2,6 auf 4,4 Prozent steigen.
  • Die Zahl der Pflegebedürftigen könnte von 5,9 Millionen im Jahr 2025 auf 8,3 Millionen im Jahr 2035 wachsen.

Why it matters. Arbeit könnte nach Angaben der Studie teurer und Beschäftigten bliebe netto weniger übrig, da die geplanten Reformen den Anstieg nach Einschätzung der Forscher nicht verhindern könnten.

Laut einer Untersuchung des IGES-Instituts im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft könnten die Sozialbeiträge in Deutschland bis 2035 auf knapp 50 Prozent des Bruttolohns steigen. Für 2026 setzt die Studie die Summe der Beiträge bei 42,8 Prozent an, im mittleren Basisszenario sind es 2028 bereits 45,4 Prozent. Bei einem Bruttolohn von 3000 Euro entspräche das bis 2035 rund 180 Euro zusätzlich pro Monat. INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben nannte die Berechnungen ein „Alarmsignal“.

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Studie erwartet steigende Sozialabgaben auf fast die Hälfte des Bruttolohns

Eine neue Studie prognostiziert, dass die Sozialabgaben trotz der geplanten Reformen der Bundesregierung deutlich steigen. Demnach könnten sie auf fast die Hälfte des Bruttolohns zulaufen. Die Reformen sollen die Sozialkassen stabilisieren, die Studie zeigt jedoch, dass die Belastung trotzdem zunimmt. Die Autoren bezeichnen die Entwicklung als Alarmsignal. Der Textausschnitt nennt weder den Auftraggeber der Studie noch den genauen Prognosezeitraum.

Sources