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Tennet fordert länderübergreifenden Ausbau der Offshore-Windkraft
Tennet fordert einen länderübergreifenden Ausbau der Offshore-Windkraft zur effizienten Nutzung des Potenzials.
Key points
- Tennet Germany plant bis 2030 jährliche Investitionen von durchschnittlich etwa 13 Milliarden Euro.
- Die Anbindung von Offshore-Windparks an das Landnetz macht einen wesentlichen Teil der Projektkosten aus.
- Der Ausbau in der Nordsee soll die Elektrifizierung von Industrie und Verkehr sowie die Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten fördern.
Why it matters. Eine engere europäische Kooperation könnte die Kosten senken und die Effizienz steigern, um die Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern.
Tennet Germany CEO Tim Meyerjürgens forderte in einem Gespräch mit dem Handelsblatt eine engere europäische Zusammenarbeit beim Offshore-Windkraftausbau. Das Unternehmen plant bis 2030 durchschnittliche jährliche Investitionen von rund 13 Milliarden Euro in die Infrastruktur. Die Netzanbindung der Windparks an Land stellt laut dem Betreiber einen substanziellen Teil der Gesamtkosten dar.
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Tennet fordert länderübergreifenden Ausbau der Offshore-Windkraft
Tim Meyerjürgens, CEO von Tennet Germany, fordert den Ersatz nationaler Ausbauziele durch einen koordinierten, länderübergreifenden Ansatz. Nur so könne das volle Potenzial der Offshore-Windkraft ausgeschöpft und die Energieversorgung Europas stabilisiert werden. Der aktuelle Fokus auf Einzelstaaten führe zu Ineffizienzen beim Netzausbau. Ziel ist eine beschleunigte Reduktion der Abhängigkeit von Öl und Gas.