business
Volkswagen beginnt neue Sondierungsgespräche zur Krisenbewältigung
Volkswagen beginnt neue Sondierungsgespräche mit der IG Metall und dem Betriebsrat zur Krisenbewältigung.
Key points
- Volkswagen kündigte zehn Tarifverträge für etwa 130.000 Beschäftigte in Deutschland zum 31. Dezember 2026.
- Die IG Metall fordert für die Belegschaft eine Lohnerhöhung von fünf Prozent seit dem 23. September.
- Personalvorstand Arne Meiswinkel nennt günstigen Export aus China als Grund für die verschärfte wirtschaftliche Lage.
Why it matters. Die Auseinandersetzung über Tarifverträge und Investitionszusagen könnte die soziale Stabilität und die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen gefährden.
Volkswagen, die IG Metall und der Betriebsrat treffen sich an diesem Freitag zu Sondierungsgesprächen. Personalvorstand Arne Meiswinkel begründet die Notwendigkeit neuer Sparmaßnahmen mit strukturellen Marktveränderungen und dem Druck durch chinesische Exporteure. Die Arbeitnehmer fordern die Einhaltung früherer Zusagen gegen den Abbau von 35.000 Stellen, während das Unternehmen zehn Tarifverträge für rund 130.000 Beschäftigte in Deutschland kündigte.
Latest updates
Volkswagen beginnt neue Sondierungsgespräche zur Krisenbewältigung
Die Stimmung beim Wolfsburger Autobauer ist aufgrund massiver finanzieller Herausforderungen angespannt. In neuen Sondierungsrunden wird derzeit geklärt, welche Sparmaßnahmen notwendig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Belegschaft hatte zuvor auf Zusagen verzichtet, Kündigungen und Werkschließungen auszuschließen. Nun droht die Aufweichung dieser Versprechen angesichts des harten Sparkurses.



