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Photo: Illustrative image — Photo: Norbert Nagel, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

business

Wirtschaftskrise in Frankreich belastet Euro-Zone

Die Wirtschaftskrise in Frankreich belastet die Euro-Zone durch sinkende Wirtschaftsindikatoren und steigende Anleihe-Spreads.

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Key points

  • Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel von 51,1 Punkten im September auf aktuell 48,4 Punkte.
  • Die französische Handelskammer schätzt, dass mehr als 2000 Unternehmen durch Gewaltausbrüche in Städten wie Paris betroffen sind.
  • Der Zinsaufschlag für französische Staatsanleihen gegenüber deutschen Papieren erreichte am Freitag den höchsten Wert seit 2012.

Why it matters. Die Kombination aus schrumpfender Wirtschaft und steigenden Risikoaufschlägen bei Staatsanleihen stellt einen Belastungstest für die gesamte Euro-Zone dar.

S&P Global meldete aktuell in Frankreich einen Einbruch des Einkaufsmanagerindex auf 48,4 Punkte. Charlotte de Montpellier von ING zitiert die französische Handelskammer, wonach über 2000 Betriebe durch Gewaltausbrüche in Paris und anderen Großstädten Schaden erlitten haben. Harry Chambers von Capital Economics sieht darin keine Entlastung für den Anleihemarkt, wo der Spread zu Bundesanleihen am Freitag auf über 1,7 Prozentpunkte stieg.

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Wirtschaftskrise in Frankreich belastet Euro-Zone

Die politische Instabilität in Frankreich führt zu einem massiven Rückgang des Wirtschaftswachstums. Anleiheinvestoren fordern zunehmend höhere Risikoaufschläge (Spreads) im Vergleich zu deutschen Bundesanleihen. Diese Entwicklung wird als Belastungstest für die Stabilität der gesamten Euro-Zone gewertet. Analysten befürchten, dass die fiskalische Lage Frankreichs die europäische Währungsunion destabilisieren könnte.

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