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Baubranche: Forscher warnen vor Preissteigerungen
Forscher warnen vor Preissteigerungen in der Baubranche trotz staatlicher Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur.
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Das Wichtigste
- Die Arbeitsproduktivität im Baugewerbe lag 2025 laut DIW nahezu 30 Prozent unter dem Niveau von 2010.
- Der Produktivitätsrückgang beschleunigte sich seit der Coronapandemie sowie durch Zins- und Kostenschocks seit dem Ukrainekrieg.
- Die Bauleistung könnte um rund zwölf Prozent höher liegen, wenn weniger produktive Betriebe zu besseren Unternehmen aufschließen würden.
Warum es wichtig ist. Ohne eine Steigerung der Produktivität könnten die milliardenschweren öffentlichen Investitionen des Staates in die Infrastruktur zu höheren Preisen führen.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) warnt in einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vor Preissteigerungen in der Baubranche. Laut Studienautor Martin Gornig könnten staatliche Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur die Preise treiben, wenn die Produktivität nicht steigt. Da Arbeitskräfte knapp sind, müssten moderne Produktionsmethoden und Roboter schneller eingesetzt werden.
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Baubranche: Forscher warnen vor Preissteigerungen
Der deutsche Staat investiert Milliarden in die Sanierung der Infrastruktur. Doch laut einer Studie drohen die Mittel zu verpuffen, wenn die Baubranche nicht produktiver wird. Dabei könnten auch Roboter helfen. Ohne deutliche Steigerung der Produktivität in der deutschen Baubranche drohen die Milliardeninvestitionen des Staates in höhere Preise zu münden. So lautet das Fazit einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ( DIW Berlin) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung . »Die Bauwirtschaft muss ihre Kapazitäten ausweiten, damit die milliardenschweren öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur nicht die Preise treiben«, sagte Studienautor Martin Gornig. »Da Arbeitskräfte knapp sind, kann dies nur durch eine Trendwende bei der Arbeitsproduktivität gelingen.« Diese befindet sich dem DIW zufolge im Baugewerbe jedoch seit Jahren im Sinkflug. 2025 habe sie nahezu 30 Prozent unter dem Niveau von 2010 gelegen. Der Negativtrend zeigt sich über alle Bausparten und Unternehmensgrößen hinweg. Beschleunigt hat er sich seit der Coronapandemie und durch den Zins- und Kostenschock vor allem seit dem Ukrainekrieg. Nach einer Simulationsrechnung mit Unternehmensdaten könnte die Bauleistung um rund zwölf Prozent höher liegen, wenn weniger produktive Betriebe zu den besseren Unternehmen aufschließen würden. Das entspräche der Leistung von knapp 350.000 zusätzlichen Bes.
DIW warnt vor Preissteigerungen in der deutschen Baubranche
Das DIW Berlin analysierte im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die Effizienz des Bausektors. Die Forscher betonen, dass die aktuellen staatlichen Mittel verpuffen könnten, wenn die Branche nicht produktiver wird. Als mögliche Lösung wird der verstärkte Einsatz von Robotern vorgeschlagen. Ohne diese Modernisierung drohen die Kosten für Infrastrukturprojekte weiter zu steigen.
DIW warnt vor Preissteigerungen im deutschen Bausektor
Das DIW Berlin stellte im Auftrag der Bertelsmann Stiftung fest, dass die Effizienz im Bausektor nicht mit den staatlichen Ausgaben Schritt hält. Ohne eine deutliche Steigerung der Produktivität drohen die investierten Mittel durch steigende Kosten zu verpuffen. Als mögliche Lösung schlägt die Studie den verstärkten Einsatz von Robotik vor. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit struktureller Reformen, um die Sanierung der Infrastruktur wirtschaftlich zu gestalten.
Sources
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