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Iranisches Finanznetzwerk: Eine deutsche Bank im Visier Teherans
Iranisches Finanznetzwerk: Eine deutsche Bank im Visier Teherans
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Das Wichtigste
- Die halbstaatliche iranische Shahr Bank plante den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der TEN31-Bank in Ottobrunn.
- Über ein Konto der TEN31-Bank flossen innerhalb von zehn Monaten 147 Millionen Euro von regimenahen Firmen.
- Die BaFin bezeichnete das beteiligte Unternehmensgeflecht als intransparent.
Warum es wichtig ist. Der Versuch zeigt, wie das iranische Regime Tarnfirmen nutzt, um internationale Sanktionen zu umgehen und den Zahlungsverkehr zu sichern.
Nach Recherchen von Report Mainz und dem Spiegel wollte das iranische Regime über ein Netzwerk aus Tarnfirmen eine Bank in Bayern übernehmen. Interne Schreiben der BaFin belegen, dass die halbstaatliche Shahr Bank aus Teheran den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der TEN31-Bank geplant hatte. Über ein Konto der Bank flossen binnen zehn Monaten 147 Millionen Euro, größtenteils von regimenahen Firmen.
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Iranisches Finanznetzwerk: Eine deutsche Bank im Visier Teherans
Internationale Sanktionen gegen das iranische Regime erschweren den Zahlungsverkehr. Deshalb unterhalten die Mullahs ein Netzwerk aus Hunderten Tarnfirmen. Nach Recherchen von Report Mainz und dem Spiegel wollten sie eine Bank in Bayern übernehmen. Internationale Sanktionen gegen das iranische Regime erschweren den Zahlungsverkehr. Deshalb unterhalten die Mullahs ein Netzwerk aus Hunderten Tarnfirmen. Nach Recherchen von Report Mainz und dem Spiegel wollten sie eine Bank in Bayern übernehmen. Von Heiner Hoffmann und Daniel Hoh, SWR Die TEN31-Bank in Ottobrunn bei München bietet solide Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft: ein Mietkautionskonto zum Beispiel oder Immobilienfinanzierung für die Wohneigentumsgemeinschaft. Aber im Sommer 2023 kommt plötzlich ein ganz anderes Geschäft hinzu, mit Spuren zum iranischen Regime. Über ein einzelnes Konto der TEN31 laufen binnen zehn Monaten 147 Millionen Euro, ein großer Teil davon von regimenahen Firmen. Das geht aus internen Schreiben der Bankenaufsicht Bafin hervor, die dem ARD-Politikmagazin Report Mainz und dem Spiegel vorliegen. Die Zahlungen mit mutmaßlichem Iran-Bezug machten demnach mehr als die Hälfte der Bilanzsumme der Bank aus. Und nicht nur das: Ein "intransparentes Unternehmensgeflecht" versuche die Mehrheitsanteile an der Bank zu erwerben, heißt es in dem Schreiben. Es gehe wohl darum, Geschäfte mit Iran-Bezug fortz.
Iranisches Finanznetzwerk: Eine deutsche Bank im Visier Teherans
Das iranische Regime unterhält nach Recherchen von Report Mainz und dem Spiegel ein Netzwerk aus Hunderten Tarnfirmen, um internationale Sanktionen zu umgehen. Ziel sei unter anderem die Übernahme einer Bank in Bayern gewesen, berichten die Medien am Dienstag. Die Tarnfirmen dienten demnach dazu, Zahlungsströme zu verschleiern und Zugang zum europäischen Finanzsystem zu erhalten. Deutsche Sicherheitsbehörden und die Finanzaufsicht Bafin sind den Berichten zufolge bereits eingeschaltet. Der Fall zeigt, wie gezielt Teheran versucht, Sanktionen zu unterlaufen und wirtschaftliche Brückenköpfe in Europa aufzubauen.
Sources
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