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Modellrechnung: EU-Herkunftsregel für E-Autos als möglicher Jobmotor

EU-Herkunftsregeln für E-Autos könnten laut einer Modellrechnung als Jobmotor wirken.

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Das Wichtigste

  • In Deutschland könnten bis 2030 bis zu 134.000 zusätzliche Vollzeitstellen durch EU-Herkunftsregeln für E-Firmenwagen entstehen.
  • Die Modellrechnung des Fraunhofer ISI prognostiziert EU-weit 344.000 neue Stellen, wobei Polen und die Slowakei nach Deutschland folgen.
  • Im starken Szenario mit Förderung und Steuervorteilen könnte der Anteil elektrifizierter Firmenwagen bis 2030 auf 69 Prozent steigen.

Warum es wichtig ist. Die Umsetzung der Clean Corporate Vehicles Regulation könnte zu Milliardeninvestitionen und einer deutlichen Steigerung der Wertschöpfung in der europäischen Automobilproduktion führen.

Aktualisiert Quellen: Heise

Eine Modellrechnung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag von Transport & Environment (T&E) zeigt, dass strengere EU-Herkunftsregeln für Elektro-Firmenwagen den Arbeitsmarkt beleben könnten. In Deutschland könnten bis 2030 bis zu 134.000 zusätzliche Vollzeitstellen entstehen. Laut T&E Deutschland könnten zudem rund 7,8 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung generiert werden.

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Modellrechnung: EU-Herkunftsregel für E-Autos als möglicher Jobmotor

Schärfere Made-in-EU-Vorgaben für Firmenautos mit Elektroantrieb könnten laut einer Modellrechnung den Arbeitsmarkt beleben. Das könnte Volkswagen helfen. Stellen große Unternehmen ihre Flotten schneller auf Elektroautos aus europäischer Fertigung um, könnten in Deutschland bis 2030 bis zu 134.000 zusätzliche Vollzeitstellen entstehen. Das ist das Ergebnis einer Modellrechnung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI), die der Verkehrs- und Umweltverband Transport & Environment (T&E) in Auftrag gegeben hat. Sie bezieht sich auf die geplante EU-Verordnung Clean Corporate Vehicles Regulation (CCVR) zu emissionsarmen Firmenautos. Laut T&E Deutschland kämen in diesem Szenario zwischen 2026 und 2030 rund 7,8 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung und bis zu 4,7 Milliarden Euro an Investitionen hinzu. Auf Deutschland entfielen etwa 39 Prozent der EU-weit berechneten 344.000 zusätzlichen Stellen. Mit deutlichem Abstand folgen Polen mit 38.500 und die Slowakei mit 26.200 Jobs. Die Verteilung ergibt sich aus der bereits vorhandenen Fahrzeug- und Batterieproduktion in den jeweiligen Ländern. Das Ergebnis beruht auf einer Modellannahme, Zusagen einzelner Hersteller gibt es dazu noch nicht. Drei Szenarien, große Spannweite Verglichen wurden drei Varianten für das Jahr 2030. Im Basisszenario, das allein den CO₂-Flottengrenzwerten für Pkw folgt, ist der Firmenwag.

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