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200.000 Dollar Pfand pro Satellit: Wie eine Kaution das Problem mit Weltraumschrott lösen soll
Ein wissenschaftlicher Vorstoß schlägt eine Kaution von 200.000 Dollar pro Satellit vor, um Weltraumschrott zu reduzieren.
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Das Wichtigste
- Eine Studie schlägt eine Kaution von 200.000 US-Dollar pro Satellitenstart vor, um die Entfernung aus dem Orbit zu fördern.
- Das Pfand wird inklusive Zinsen nur zurückerstattet, wenn der Satellit nach Missionsende kontrolliert entfernt wird.
- Nicht zurückgegebene Gelder könnten in einem staatlichen Fonds bis zu drei Milliarden Dollar für Aufräummissionen generieren.
Warum es wichtig ist. Das Modell könnte laut Berechnungen den Weltraumschrott jährlich um mehr als ein Drittel reduzieren und den wirtschaftlichen Nutzen der Raumfahrt durch geringere Kollisionsrisiken um bis zu 27 Prozent steigern.
Eine in Nature Communications veröffentlichte Studie schlägt vor, dass Raumfahrtunternehmen vor jedem Start eine Kaution von 200.000 US-Dollar hinterlegen sollen. Die von Forschern des University College London und der University of Colorado Boulder entwickelte Idee sieht vor, das Geld nur bei kontrollierter Entfernung des Satelliten zurückzuzahlen. Andernfalls fließe der Betrag in einen staatlichen Fonds für Aufräummissionen.
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200.000 Dollar Pfand pro Satellit: Wie eine Kaution das Problem mit Weltraumschrott lösen soll
Mehr als die Hälfte aller ausgedienten Satelliten bleibt als Schrott im All zurück, weil das Aufräumen den Gewinn der Betreiber:innen schmälert. Ein Vorstoß aus der Wissenschaft will diese Rechnung nun mit einem bewährten Prinzip umdrehen. weiterlesen auf t3n.de Mehr als die Hälfte aller ausgedienten Satelliten bleibt als Schrott im All zurück, weil das Aufräumen den Gewinn der Betreiber:innen schmälert. Ein Vorstoß aus der Wissenschaft will diese Rechnung nun mit einem bewährten Prinzip umdrehen. Vor jedem Start in eine erdnahe Umlaufbahn sollen Raumfahrtunternehmen künftig eine Kaution in Höhe von 200.000 US-Dollar hinterlegen, wie in einer im Wissenschaftsmagazin Nature Communications veröffentlichten Studie vorgeschlagen wird. Das Treuhandmodell stammt von einer internationalen Gruppe um den Forscher Indigo Brownhall vom britischen University College London und den Umweltökonomen Daniel Kaffine von der US-amerikanischen University of Colorado Boulder: Betreiber:innen erhalten den hinterlegten Betrag samt Zinsen nur dann zurück, wenn sie den Satelliten nach Missionsende kontrolliert aus dem Orbit entfernen. Den Berechnungen zufolge bleibt durch das Pfand jährlich mehr als ein Drittel weniger Schrott im All zurück, während der wirtschaftliche Nutzen der Raumfahrt wegen des geringeren Kollisionsrisikos um bis zu 27 Prozent wächst. Lassen Unternehmen ihre ausgedienten Flugkörpe.
Sources
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