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Offene Fragen nach dem AfD-Leak
Die AfD bestätigt ein Datenleck, bei dem über 400.000 E-Mails und 50.000 Dokumente in fremde Hände gelangt sind.
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Das Wichtigste
- Über 400.000 E-Mails und 50.000 Dokumente der AfD sind durch einen Angriff auf einen Hoster abgeflossen.
- Die AfD gab an, den Angriff Anfang September rasch erkannt und beendet sowie den Vorfall angezeigt zu haben.
- Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat entgegen den Angaben der Partei keine Meldung erhalten.
Warum es wichtig ist. Die Partei ist nach der DSGVO verpflichtet, den Verlust persönlicher Daten innerhalb von 72 Stunden bei der zuständigen Aufsichtsbehörde anzuzeigen.
Die AfD hat ein Datenleck bestätigt, bei dem über 400.000 E-Mails und 50.000 Dokumente abgeflossen sind. Während die Partei angibt, die Datenschutzbeauftragte informiert zu haben, gibt die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit an, dass dort nichts eingegangen sei. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) befasst sich bereits mit dem Fall.
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Offene Fragen nach dem AfD-Leak
Nach dem Hacker-Angriff versucht die AfD, die Bedeutung des Falls herunterzuspielen. Offen bleibt, ob der Datenabfluss den Datenschützern gemeldet wurde. Nach dem Unbekannte interne E-Mails und Daten der Alternative für Deutschland (AfD) veröffentlicht haben, versucht sich die Partei in Schadensbegrenzung, will den Vorfall aber nicht weiter kommentieren. Dabei bleibt unter anderem die Frage offen, ob die Partei die zuständigen Aufsichtsbehörden rechtzeitig über den Vorfall informiert hat. Am Dienstag hat die Partei das Leak bestätigt: „Obwohl nur wenige Mail-Postfächer widerrechtlich kopiert wurden, sind große Datenmengen abgeflossen ”. Ein Sprecher versicherte, die Partei habe den Angriff auf einen Hoster Anfang September „rasch erkannt sowie beendet“. Insgesamt sollen über 400.000 E-Mails und 50.000 Dokumente in fremde Hände gelangt sein. „Wir stehen in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden und haben den digitalen Angriff und die Publikation der Daten angezeigt”, so die Partei weiter. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist inzwischen mit dem Fall befasst. Eine BSI-Sprecherein hat heise online bestätigt, mit der Partei zu dem Vorfall in Kontakt zu stehen. Datenschützer informiert? Offen bleibt, welche Datenschutzbehörde hinzugezogen wurde. „Umgehend hat die AfD damals die Besitzer der Postfächer informiert, ebenso die Datenschutzbeauftragte”, h.
Sources
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