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Russland registriert Schattenflotte unter eigener Flagge

Lange exportierte der Kreml sein Öl unter falscher Flagge.

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Lange exportierte der Kreml sein Öl unter falscher Flagge. Das ändert sich nun. Es ist ein Signal des russischen Selbstbewusstseins – und ein weiteres Problem für die Europäer. Die „Saga“ hat über die Jahre schon viele Flaggen gehisst. Nach ihrem Bau fuhr der Tanker 18 Jahre lang als „NS Spirit“ unter dem Banner Liberias. 2024 wurde es wechselhaft: Gabun, Barbados, Umbenennung, Komoren, Gambia. Und seit Ende 2025 ist die „Saga“ in dem Land registriert, für dessen Unternehmen das Schiff schon lange fährt: Russland.

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Russland registriert Schattenflotte unter eigener Flagge

Russland hat begonnen, Schiffe seiner sogenannten Schattenflotte unter die eigene Flagge zu nehmen. Der Tanker „Saga“, der zuvor unter Flaggen Liberias, Gabuns, Barbados', der Komoren und Gambias fuhr, ist seit Ende 2025 in Russland registriert. Mit dieser Strategie will der Kreml offenbar die Kontrolle über die für den Ölexport genutzten Schiffe erhöhen und Sanktionen weiter umgehen. Europäische Behörden sehen darin ein zusätzliches Problem bei der Durchsetzung bestehender Embargos. Die Umflaggung gilt als Signal russischen Selbstbewusstseins gegenüber dem Westen. Experten erwarten, dass weitere Tanker folgen werden.

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