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Strom für Neukunden oft billiger: Regierung hat damit kein Problem
Bundesregierung duldet Praxis, bei der Bestandskunden teureren Strom zahlen als Neukunden.
Das Wichtigste
- Die Bundesregierung lehnt eine Änderung der Regeln für Strompreise ab.
- Bestandskunden zahlen laut RWTH-Studie durchschnittlich 47 Prozent mehr als Neukunden.
- Octopus Energy CEO kritisiert die Regierung als wettbewerbsfeindlich.
Warum es wichtig ist. Millionen Haushalte zahlen möglicherweise deutlich höhere Strompreise als notwendig, da sie ihren Anbieter nicht regelmäßig wechseln, während die Regierung dies als wettbewerbsfördernd betrachtet.
Die Bundesregierung plant keine Änderungen an den Vorschriften, die es Stromversorgern erlauben, Bestandskunden schlechtere Konditionen als Neukunden anzubieten. Eine Studie der RWTH Aachen ergab, dass Bestandskunden im Schnitt 47 Prozent mehr zahlen als neue Kunden. Der Stromanbieter Octopus Energy kritisiert diese Haltung scharf und verweist auf bessere Regelungen in Großbritannien. Die Regierung argumentiert, dass Preisdifferenzierungen den Wettbewerb fördern und Verbraucher eigenverantwortlich handeln können.
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Strom für Neukunden oft billiger: Regierung hat damit kein Problem
Haushaltskunden, die ihren Stromanbieter nicht regelmäßig wechseln, zahlen oft mehr als Neukunden, was die Bundesregierung als grundsätzlich zulässig ansieht. Die Regierung plant keine Änderungen der Vorschriften, obwohl die Grünen im Bundestag eine Anfrage dazu gestellt haben. Anbieter können ältere Preise bei Bestandskunden kassieren, während sie Neukunden günstigere Konditionen anbieten. Diese Praxis wird umgangssprachlich als „Treuestrafe" bezeichnet und betrifft sogenannte „schlafende Kunden".
Sources
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